JUBILÄUM
«Di pipsändä Chilemüüs» – Romanshorner Kinderchor feiert 20-jähriges Bestehen, nur leider ohne gemeinsames Fest

Seit 20 Jahren singt sich der Chor in die Herzen ihrer Zuhörer und Zuhörerinnen. Judith Himmelberger, die Leiterin der Singgruppe, erzählt von der Vergangenheit und hofft auf baldige, sommerliche Auftritte.

Markus Bösch
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Vor einem Jahr im Wald – die «Di pipsändä Chilemüüs» singen im Gottesdienst.

Vor einem Jahr im Wald – die «Di pipsändä Chilemüüs» singen im Gottesdienst.

Bild: PD

Im September 2000 war der Startschuss: Aus einem Projektchor entstanden «Di pipsändä Chilemüüs». Seit über 20 Jahren besteht der Chor nun schon. Von Anfang in der Leitungsposition waren Monica Calonder und Judith Himmelberger.

Der Anlass für die Gründung des religiös geprägten Chors: «Wir wollten mit unserem Kinderchor die Kirchenmusik ergänzen», sagt Judith Himmelberger. Mit Liedern, die für Kinder geschrieben wurden und von Kindern vorgetragen werden, sei der Gottesdienst für die kleinen Mitbürger und Mitbürgerinnen interessanter gestaltet worden. Gleichzeitig sei es ihnen immer ein Anliegen gewesen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen und den beteiligten Kindern Erlebnisse zu ermöglichen.

So habe der Chor, mit Unterstützung von Anita Amherd und Bea Häni schon einiges zu Wege gebracht: «Sehr oft haben wir in den Gottesdiensten gesungen.» Zudem hätten sie die Kinderweihnacht mitgestaltet und circa jedes zweite Jahr ein Musical einstudiert. Darunter waren Stücke wie «Die Arche Noah» und «Die gestohlene Melodie». Diese Aufführungen seien die musikalischen, aber auch die gestalterischen Höhepunkte gewesen: «Die Kleider und Kulissen haben wir selber gestaltet und hergestellt.»

Weniger Kinder möchten mitsingen

Zu Beginn hätten etwa 40 Kinder vom Kindergarten bis zur Oberstufe mitgesungen, heute seien es deren 15. Motivation das Projekt fortzuführen sei laut Himmelberger durchaus vorhanden.

«Und selbstverständlich hoffen wir, dass wir bald wieder gemeinsam singen und auftreten können.»

Mitwirkungen in Gottesdiensten wie am Muttertag und im Waldgottesdienst im September seien jedenfalls geplant. «Sinnvoll sind darum wieder Proben ab März, wie gewohnt jeweils am Freitag von 17 bis 18 Uhr im Pfarreiheim Romanshorn.» Neue «Chilemüüs» seien jederzeit herzlich willkommen.

Das Jubiläum, dass aufgrund der Pandemie nicht gefeiert werden konnte, wolle der Chor in gebührendem Rahmen nachholen:

«Dann sollen alle Ehemaligen eingeladen und Lieder aus den vergangenen zwei Jahrzehnten gesungen werden.»