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Jetzt wird in Hagenwil gebüffelt

Die Mitwirkenden der Schlossfestspiele 2018 haben sich zum ersten Mal getroffen und sich mit ihren künftigen Aufgaben vertraut gemacht. Die Spielsaison beginnt am 8. August.
Rita Kohn
Auch Walter Andreas Müller (rechts im blauen Shirt) steht bei den diesjährigen Schlossfestspielen ebenfalls auf der Hagenwiler Bühne. (Bild: Rita Kohn)

Auch Walter Andreas Müller (rechts im blauen Shirt) steht bei den diesjährigen Schlossfestspielen ebenfalls auf der Hagenwiler Bühne. (Bild: Rita Kohn)

Ein Strahlen geht bei jedem, der durch die Türe tritt, über die Gesichter der Anwesenden. Fast alle, die sich an diesem Abend im Schloss Hagenwil versammelt haben, kennen sich schon von früheren Produktionen. Regisseur und Produzent Florian Rexer setzt jeweils bewusst auf Bewährtes. Er arbeitet sowohl mit dem Cast als auch mit dem Helferteam meist schon seit längerer Zeit zusammen. Das bewährt sich auch an diesem Abend. Es braucht nicht viele Worte, die verschiedenen Gruppen finden sich sofort zusammen. «Wir haben zusammen die Schauspielschule besucht», sagt Walter Andreas Müller mit einem Lachen und klopft seinem Sitznachbarn Hans-Rudolf Spühler auf die Schultern. Sie werden zusammen mit Bigna Körner, Jan Opderbeck, Falk Döhler und Doris Haudenschild im Stück «Die Affäre Rue de Lourcine» von Eugène Labiche (siehe Kasten) ab dem 8. August auf der Schloss-Bühne stehen – als zwei alte Schulfreunde. 20 Vorstellungen sind geplant, wobei zwei davon bereits ausverkauft sind. «Das Interesse ist gross», bestätigt Roman Bottlang vom Organistations-Team. Bereits im Spätherbst haben die Schlossfestspiele den Vorverkauf gestartet. «Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht», sagt Bottlang. Noch gebe es aber für 18 Vorstellungen Tickets.

Die Affäre Rue de Lourcine

Schön war es gestern Abend. Hoch die Tassen mit den Ehemaligen. Und dann? Da war doch was. Nur was? Wenn nur diese Gedächtnislücke nicht wäre. Während Monsieur Lenglumé und sein Schulfreund Mistingue versuchen, sich an die Geschehnisse der letzten Nacht zu erinnern, berichtet die Morgenzeitung schon vom mysteriösen Mord an einer jungen Kohlenschlepperin. Aus der nächtlichen Zecherei wird doch nicht am Ende ein Skandal werden? Bleibt nur die Frage, wie man am besten seine Mitwisser beseitigt. Ob es den beiden Schwerenötern gelingt, ihre kohlenschwarzen Hände reinzuwaschen, werden die Schlossfestspiele Hagenwil 2018 aufklären. Die Komödie von Eugène Labiche aus dem Jahr 1857 verbindet französisches Flair mit schwarzem Humor. (rk)

Hinweis
Mehr Informationen zu den Schlossfestspielen 2018 unter www.schlossfestspiele-hagenwil.ch

Die Bühne im Modell studieren

Für den Cast liegen bereits die Texte bereit, die in den nächsten Wochen auswendig gelernt werden müssen. Geprobt wird in einem kleinen Raum in Amriswil. «Das ist nicht schlecht, denn auch die Platzverhältnisse auf der Bühne sind eng begrenzt», sagt Florian Rexer. Bühnenbauer Michal Kraus hat ein Modell mitgebracht, wie er sich die Kulisse des Stücks vorstellen kann. Mit grossem Interesse studieren die Mitwirkenden die Vorschläge und machen sich erste Gedanken zu den Abläufen auf der Bühne.

Schlosssanierung hat kaum Auswirkungen

Noch könne man davon ausgehen, dass die Platzverhältnisse im Schlosshof weitgehend unverändert seien, sagt Schlossherr Andi Angehrn. Zwar ist die erste Etappe der anstehenden Wehrgang-Sanierung abgeschlossen, doch hat das auf die Schlossfestspiele noch kaum Auswirkungen. «Grössere Veränderungen gibt es bei der zweiten Etappe», kündigt Angehrn an. Die Beteiligten wissen jedoch, dass bei der Sanierung und den damit verbundenen Änderungen immer auch die Schlossfestspiele im Auge behalten wurden, bilden sie doch einen wichtigen Anziehungspunkt in den Sommermonaten.

Den Gebrüdern Grimm treu geblieben

Bei der Wahl der Stücke hat Florian Rexer zum einen auf eine freche Komödie gesetzt – zum anderen ist er mit dem Kinderstück «Tischlein deck dich» den Märchen der Gebrüder Grimm treu geblieben. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das Kinderstück von immer mehr Erwachsenen als besonderen Genuss besucht worden ist, baut der Regisseur doch jeweils eine ganze Reihe von kleinen Überraschungen ein. Das Kinderstück, das am Sonntag, 12. August Premiere feiert, wird gespielt von Falk Döhler, Doris Haudenschild und Jan Opderbeck. Die drei Darsteller werden die Schlossfestspiele damit erneut in Doppel-Funktion bestreiten. Für sie bedeutet der Start in die neue Festspiel-Saison damit auch, gleich zwei Rollen einzuüben.

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