Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Jazz unter den Platanen

Im Kreuzlinger Dreispitzpark fand am Freitagabend die zweite Sonderbar des Jahres statt. Dicht gedrängt tanzten, lachten und tranken die Besucher zur Musik der «Wallbanger Jazzgroup».
Desirée Müller
Sänger Marco Sacchetti lässt sich bejubeln. (Bild: Desirée Müller)

Sänger Marco Sacchetti lässt sich bejubeln. (Bild: Desirée Müller)

Manuela Eichenlaub bewegt sich im Takt. Ein Lächeln auf den Lippen. Neben ihr tanzt eng umschlungen ein Ehepaar in den Vierzigern. Freitagabend, eine sternenklare Nacht unter den Bäumen des Dreispitzparks in Kreuzlingen. Weitere Bänke werden angeschleppt, die Würste sind schon um 21 Uhr alle verkauft und es ist nicht so einfach, sich zwischen den Besuchern einen Weg Richtung Band zu schlängeln. Das ist auch nicht nötig: Sänger Marco Sacchetti bewegt sich von Tisch zu Tisch. Hier ein Küsschen, da ein freundschaftlicher Handschlag. «Ich würde sagen, 90 Prozent der Leute kenne ich hier. Die meisten sind ehemalige Schulfreunde», erzählt der Sänger und Generalsekretär des kantonalen Departements für Bau und Umwelt während einer Verschnaufpause.

Nervös ist er nach all den Jahren auf der Bühne nicht mehr. Vor allem wenn er vor Freunden spielt, ist er ganz ruhig und kann es geniessen. «Auch wenn mal ein Ton schief ist. Jeder macht Fehler in seinem Job», sagt Sacchetti und lacht. Alleine dieses Jahr hatte er bereits knapp 30 Auftritte. Am Freitag trat er gemeinsam mit der Wallbanger Jazzgroup auf. Und bei weitem nicht das erste Mal an der Sonderbar. Jahr für Jahr wird er von den Organisatoren angefragt. Und jedes Mal sagt er gerne zu.

Es kommen neue und bereits bekannte Gäste

Angelina Gherardi und Christina Martin stehen am Rand. Sie hörten die Musik vom Balkon und folgten den Jazzklängen. «Die meisten Lieder kennen wir. Es ist einfallsreich, die Songs mit einem Hauch Jazz zu unterlegen», sagt Gherardi. «Es ist wunderbar hier.» Christina Martin, eine Studentin aus Spanien, ist das erste Mal an einer Sonderbar. «Ich bin wegen der Musik da. Weniger um neue Leute zu treffen. Ich kenne hier niemanden.» Markus Brüllmann hingegen ist ein alter Bekannter. «Wenn es irgendwie geht, besuche ich die Sonderbar. Egal wer spielt. Wenn Marco auftritt, freue ich mich besonders. Man kennt ihn und seine Stimme ist grossartig», findet er.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.