Jahresrechnung im Plus, zwei Bauabrechnungen unter Budget: Die Schule Erlen steht finanziell gut da

Bei der Schule Erlen zahlt sich kostenbewusstes Arbeiten aus. Die Stimmbürger haben die Jahresrechnung einstimmig genehmigt.

Hannelore Bruderer
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Schulpräsident Heinz Leuenberger überreicht Silvia Mettler bei der Verabschiedung einen Blumenstrauss.

Schulpräsident Heinz Leuenberger überreicht Silvia Mettler bei der Verabschiedung einen Blumenstrauss.

Bild: Hannelore Bruderer

Die anwesenden 73 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger (total: 2438 Stimmberechtigte, Stimmbeteiligung: 3 Prozent) der Schule Erlen zeigten sich am letzten Donnerstag mit den Finanzen und der Führung ihrer Schule zufrieden.

Einstimmig genehmigten sie die Jahresrechnung 2019. Diese fällt um gut 476000 Franken besser aus als budgetiert. Bei einem Gesamtertrag von 11492869 Franken und einem Gesamtaufwand von 11326142 Franken resultiert ein Gewinn von 166727 Franken. Dieser Ertragsüberschuss wird dem Eigenkapital zugeschlagen.

Grundstückgewinnsteuern sorgen für Mehreinnahmen

Alle Schulstufen seien klar unter dem Budget geblieben, sagte Schulpräsident Heinz Leuenberger. Wesentlich zum guten Resultat beigetragen hatten Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern und tiefere Ausgaben bei den Schülertransporten und beim Zinsaufwand.

Der Schulpräsident legte den Versammlungsteilnehmern ferner drei Bauabrechnungen vor. Um rund 16300 Franken unterschritten wurde der Kosten- rahmen von 420000 Franken bei der Sanierung der Aussenanlage der Schule in Erlen, um rund 35150 Franken tiefer als die bewilligten 995000 Franken fiel die Bauabrechnung für die Teilsanierung Mittelstufenschulhaus Erlen (1. Etappe) aus. Ausführlichere Erläuterungen benötigte die Abrechnung Teilsanierung Mittelstufenschulhaus Erlen (2. Etappe). Der Kredit von rund 2,23 Millionen Franken wurde um 171136 Franken überschritten. Hauptgrund dafür war die Änderung der Feuerschutzverordnung zu Beginn des Jahres 2019. Diese brachte zusätzliche Auflagen für den Brandschutz mit sich.

So mussten zusätzliche Fluchttüren eingebaut, Deckenbekleidungen erneuert sowie Wasserleitungen ersetzt und elektrische Leitungen für Brandschutzmelder und Notbeleuchtung ergänzt werden. «Bei der Abnahme wurde uns gesagt, dass das Mittelstufenschulhaus in Erlen betreffend Brandschutz ein Modell für die Sanierung anderer Liegenschaften sei. Das ist zwar erfreulich, mit Blick auf die hohen Mehrkosten aber ein schwacher Trost», sagte Heinz Leuenberger. Wie zu den beiden vorhergegangen sagten Stimmberechtigten auch zu dieser Bauabrechnung einstimmig Ja.

Wechsel in der Schulverwaltung

Nach den finanziellen Geschäften und einem Einblick in die Themen und Projekte, welche in der Schulbehörde bearbeitet werden, schritt der Schulpräsident zu den Pensionierungen und Verabschiedungen.

In den Ruhestand treten Hauswart Josef Mäder, Reinigungsfachkraft Uschi Noger und Primarschullehrerin Christine Graf. Graf war 28 Jahre an der Schule Erlen tätig, Mäder 20 Jahre und Noger 10 Jahre. Nach 12 Jahren in der Schulverwaltung nimmt Silvia Mettler eine neue berufliche Herausforderung an; ihre Nachfolgerin heisst Angela Indermauer.