Interview
«Jetzt bin ich extrem müde»: Christine Forster, Geschäftsführerin des Kreuzlinger Kult-X, blickt auf ein intensives Jahr zurück

Ende September haben die Kreuzlinger Stimmberechtigten Ja gesagt zum Kulturzentrum Kult-X.

Rahel Haag
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Kult-X-Geschäftsführerin Christine Forster.

Kult-X-Geschäftsführerin Christine Forster.

Bild: Kevin Roth

2021 hat für das Kult-X coronabedingt schwierig angefangen.

Die ersten drei Monate herrschte der komplette Kultur-Lockdown. Allerdings konnten wir die veranstaltungsfreie Phase nutzen, um uns auf die Zeit danach vorzubereiten.

Im April kamen die Lockerungen. Wie war das für Sie?

Die Wiedereröffnung kam schnell und unerwartet. Wir haben uns riesig gefreut und von null auf hundert unser dichtes Kulturprogramm umgesetzt. Es war klar, dass wir wegen der ­Abstimmung auf eine Sommerpause verzichten würden. Wir wollten ein möglichst breites Publikum ansprechen. Für uns bedeutete das, dass wir keine Ferien hatten. Das merke ich jetzt, ich bin extrem müde.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Das Ja fiel mit 68,3 und 72,6 Prozent deutlich aus.

Das grossartige Ergebnis zeigt, dass das Volk dem Kult-X gegenüber wohlwollend eingestellt ist. Das stimmt mich auch für die Zukunft positiv.

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