Interview
«Das Geld ist überwiesen»: Bussnangs Gemeindepräsident äussert sich zum Abschluss der Darlehensvergabe an das Alterszentrum

Die Gemeinde Bussnang hat über eine Million Franken geerbt und wollte dieses Geld aus dem Legat für das Alterszentrum Bussnang einsetzen. An der Urne wurde das Geschäft gutgeheissen, doch einzelne Bürger wehrten sich gegen die Vergabe.

Sabrina Bächi
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Ruedi Zbinden, Gemeindepräsident von Bussnang und Stiftungspräsident des Alterszentrums.

Ruedi Zbinden, Gemeindepräsident von Bussnang und Stiftungspräsident des Alterszentrums.

Bild: Andrea Tina Stalder

Die Stimmrechtsbeschwerden wurden vom Kanton abgewiesen, was ist nun Stand der Dinge?

Ruedi Zbinden: Wir haben das Rechtsmittelverfahren abgewartet und auch die Gemeindeversammlung. Nun ist alles abgeschlossen und das Darlehen von einer Million Franken ist an das Alterszentrum Bussnang (AZB) überwiesen worden.

Wie haben Sie die Situation erlebt?

Es war nicht immer einfach mit den zwei Hüten von Gemeindepräsident, Stiftungsrat und den Ausstandsregeln.

Was hat Sie geärgert?

Geärgert kann man nicht sagen. Es hat mich einfach betroffen gemacht über das teils fehlende Vertrauen in die Behörde.

Von der Erbschaft sind noch gut 100000 Franken übrig, was passiert damit?

Wir werden es für einmalige gemeinnützige Projekte einsetzen. So haben wir auch schon Dorfchroniken oder einen Bühnenvorhang mitfinanziert.

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