Instrumente wechselnd und auf höchstem Niveau haben die Musiker in Amriswil die Schweiz gefeiert

Über ein volles Haus freuten sich die Organisatoren von «Konzerte Amriswil» am Vorabend des Bundesfeiertags mit «Fröhlich z’muät» in der katholischen Kirche.

Barbara Hettich
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In ungewöhnlicher Besetzung: Hornist Thomas Gmünder bei Gabaliers «Einmal sehen wir uns wieder».

In ungewöhnlicher Besetzung: Hornist Thomas Gmünder bei Gabaliers «Einmal sehen wir uns wieder».

(Bild: Barbara Hettich)

Die Organisatoren der «Amriswiler Konzerte» standen vor einer logistischen Herausforderung. 170 Besucher, die sich über die Homepage ein Frei-Ticket für das Konzert am Vorabend des Bundesfeiertags besorgt hatten, mussten registriert und Coronakonform in der Kirche verteilt werden.

Die vielen Helferinnen und Helfer lösten diese Aufgabe allerdings bravourös, und mit nur einer kurzen Zeitverzögerung konnten die Musikanten von «Fröhlich z’muät» ihr musikalisches Programm «Schweizerisches und Erstklassisches» feierlich mit dem Thurgauerlied eröffnen.

«Fröhlich z’muät» das sind Ernst und Thomas Gmünder, Fabio Signer, Karl Svec und Thomas Haubrich. Am Freitagabend wurden sie zudem von Ruth Felix, Michael Zürcher und Walter Müggler verstärkt, während Fahnenschwinger Hanspeter Schmid die Schweizerfahne in Bewegung hielt.

Ob traditionell, klassisch oder volkstümlich – einmal mehr hat die Gruppe es verstanden, ihrem Publikum einen unterhaltsamen musikalischen Abend zu bereiten. Mit einer Leichtigkeit wechselten sie von einem Instrument auf ein anderes, spielten sich durch ein abwechslungsreiches Programm – vom Alphorn-Choral bis zu Cohens «Halleluja» oder vom Orgelsturm bis zum Schweizer Pop-Hit «Ewigi Liäbi». Das Publikum war begeistert und bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus.

Die nächste Veranstaltung in der Konzert-Reihe «Amriswiler Konzerte» findet am Buss- und Bettag statt: Das Kammerorchester Amriswil spielt Beethoven.

Fabio Signer am Baritonsax und Thomas Gmünder am Waldhorn. Im Hintergrund Karl Svec an der Trompete.

Fabio Signer am Baritonsax und Thomas Gmünder am Waldhorn. Im Hintergrund Karl Svec an der Trompete.

(Bild: Barbara Hettich)
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