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Institution für Menschen mit Beeinträchtigung in Leimbach feiert Geburtstag

Das Haus Miranda feiert am Samstag sein 30-jähriges Bestehen. Seit Beginn unterstützt die Insitution Menschen mit Beinträchtigungen und fördert ihre Selbstständigkeit.
Janine Bollhalder
Drei der Bewohner im Aufenthaltsraum. (Bild: Andrea Stalder)

Drei der Bewohner im Aufenthaltsraum. (Bild: Andrea Stalder)

Am kommenden Samstag wird gefestet: Das Haus Miranda in Leimbach feiert sein 30-jähriges Bestehen. Die Institution ist einst von Gisela Meurer ins Leben gerufen worden und nach einigen Personalwechseln nun in den Händen von Ursula Fust. Die 64-Jährige verwaltet auch die Wohn- und Beschäftigungsstätte Lindenweg in Wigoltingen. Sie arbeitet viel, aber mit Freude.

«Wir haben zwei Hauptziele: eine möglichst hohe Selbstständigkeit der Bewohner, die sich im Haus Miranda Zuhause fühlen sollen und dass sie im Rahmen ihrer Fähigkeiten eine sinnvolle Arbeit ausüben können.» Momentan wohnen 18 Personen rund um die Uhr im Haus Miranda sowie zwei von morgens bis abends. «Um sieben Uhr werden die Bewohner geweckt. Dann wird geduscht, es gibt Frühstück und um neun Uhr geht es für die Ersten an die Arbeit.»

Individuelle Förderung

Für die Frauen und Männer mit Handicap bietet sich unter anderen die Möglichkeit, Holzspielwaren, Karten oder Kerzen herzustellen. Wie viel Beschäftigung einer Person zumutbar ist, falle allerdings sehr individuell aus. «Für manche schwer beeinträchtige Menschen ist es nur schon anstrengend, zu trinken oder zu essen», sagt Fust erklärend.

«Heilen» könne man die Bewohner des Hauses Miranda nicht. Die primär geistigen Beeinträchtigungen sind irreversibel. Körperliche oder Psychische sind sekundäre Probleme der Bewohner im Alter von 20 bis 70 Jahren.

Heimleiterin Ursula Fust pendelt zwischen Leimbach und Wigoltinen.

Heimleiterin Ursula Fust pendelt zwischen Leimbach und Wigoltinen.

Ihre Betreuung und Begleitung ist Aufgabe des Kantons. Die Stiftung Haus Miranda hat daher einen Leistungsvertrag mit dem Kanton Thurgau, der diese Tätigkeiten finanziert. Dazu kommen Spenden von Gönnern, die durch verschiedenen Aktivitäten Geld sammeln.

Stiftungsleiterin Ursula Fust verrät: «Der Verein Lindenweg sowie die Stiftung Haus Miranda werden per 1. Januar des kommenden Jahres unter einem Stiftungsdach vereint.» Den neuen Stiftungsnamen gibt sie allerdings noch nicht Preis.

Jubiläumsfeier

Am Samstag, 15. Juni, wird ab 9.30 Uhr im Haus Miranda in Leimbach gefeiert: Von 11 Uhr bis 17 Uhr gibt es diverse Attraktionen und Leckerbissen; von der Pferdefahrt bis hin zum Magenbrot.

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