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In Weinfelden hat eine Ladung Abfall bei der Kehrichtverbrennungsanlage gebrannt

Nach der Mittagspause mussten die Mitarbeiter der KVA Weinfelden die brennende Ladung eines LKWs löschen. Auch die Mitglieder der Feuerwehr Weinfelden rückten mit mehreren Fahrzeugen zum Brand aus.
Mario Testa
Angehörige der Feuerwehr Weinfelden wässern den Müllberg, der zuvor gebrannt hatte. Mit der Wärmebildkamera wird der Haufen auf Brandnester untersucht. (Bild: Mario Testa)

Angehörige der Feuerwehr Weinfelden wässern den Müllberg, der zuvor gebrannt hatte. Mit der Wärmebildkamera wird der Haufen auf Brandnester untersucht. (Bild: Mario Testa)

Die Meldung über eine brennende Ladung erreichte den KVA-Betriebsleiter Heinz Siegenthaler direkt nach der Mittagspause. «Der Schichtführer hatte zuvor entdeckt, dass aus einem mit Abfall beladenen Lastwagen Rauch aufsteigt», sagt Siegenthaler. «Wir haben die Ladung auf den Platz gekippt und angefangen, den Brand zu löschen. Dazu haben wir auch die Feuerwehr alarmiert.»

Den Mottbrand hatten die Mitarbeiter der KVA schnell gelöscht. «Es kann in einer solchen Ladung schon mal ein Brand entstehen, sei es aufgrund von Chemikalien oder einer anderen Ursache», sagt Siegenthaler. «Man weiss jedoch nie, wie sich so ein Brand entwickelt. Deshalb haben wir auch die Feuerwehr dazu geholt. Sie war sehr schnell hier», sagt Siegenthaler.

Wärmebildkamera zeigt Brandherde

Die Feuerwehr Weinfelden rückte mit über einem Dutzend Personen, einem Tanklöschfahrzeug und der mobilen Drehleiter aus. Vor Ort unterstützte sie die KVA-Mitarbeiter beim Wässern der mottenden Ladung. Diese wurde mit einem Kran umgeschichtet und permanent mit Wasser bespritzt, um sie zu kühlen und allfällige Brandnester zu löschen. «Dazu kontrollieren wir mit einer Wärmebildkamera, ob es Brandherde im Abfallhaufen gibt», sagt Feuerwehrkommandant Stefan Jünger.

«Ich arbeite seit über 25 Jahren in Kehrichtverbrennungsanlagen, seit einem Jahr hier in Weinfelden. Etwa einmal pro Jahr muss man mit einem Brand rechnen», sagt Heinz Siegenthaler. «Diesmal hatten wir insofern Glück, dass wir die Ladung hier auf dem Platz auskippen konnten und es nicht im Bunker gebrannt hat. Dort ist ein Feuer trotz unserer Löschanlage eine heikle Angelegenheit.»

Keine Anlieferungen durch Private mehr in der KVA

Vor vier Jahren brannte es schon einmal in der KVA. Damals kam es zu einer Explosion beim Schreddervorgang, welche den Brand im Müllbunker auslöste. Diese Explosion wegen der Ladung eines Kleingewerblers führte mit zum Entscheid, das neue Regionale Annahmezentrum RAZ in Weinfelden zu bauen und so private und kommerzielle Mülltransporte zu entflechten.

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