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In Uttwil kommen Jahre mit roten Zahlen

Das Budget der politischen Gemeinde schliesst mit einem Defizit von 153 000 Franken ab. Zurückzuführen ist das negative Ergebnis auf einmalige Ausgaben im kommenden Jahr.
Kurt Peter
Gemeindepräsident Stephan Good erläuterte an der Gemeindeversammlung das Budget 2019. (Archivbild: Donato Caspari)

Gemeindepräsident Stephan Good erläuterte an der Gemeindeversammlung das Budget 2019. (Archivbild: Donato Caspari)

«Bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 48 Prozent rechnet der Gemeinderat im Budget 2019 mit einem Defizit von 153 000 Franken», sagte Gemeindepräsident Stephan Good einleitend zur Gemeindeversammlung am Montagabend in der Mehrzweckhalle. Er erläuterte den 86 Stimmberechtigten die einzelnen Positionen, die zu diesem Ergebnis führten. So sei gemeinsam mit Kesswil ein Bauverwalter angestellt worden, die Kosten würden je zur Hälfte von den Gemeinden getragen. Zudem plane die Gemeinde, die Badstrasse im Vollausbau zu sanieren. Gemäss Grobkostenschätzung beliefen sich die Investitionen auf 170 000 Franken.

Für den dringenden Ersatz eines Fahrzeugs im Werkhof seien im Budget 80000 Franken vorgesehen. Da der Parkplatz beim Bahnhof nun der Gemeinde gehöre und sie auch für die Bewirtschaftung zuständig sei, werde eine Parkuhr im Wert von 15 000 Franken aufgestellt. «Wir werden im kommenden Jahr auch das Unterflurcontainer-Konzept umsetzen», erklärte der Gemeindepräsident weiter. Für die Revision der Ortsplanung, deren Vorprüfung im Gang sei, würden 50000 Franken eingesetzt.

Rechnung war zuletzt immer besser als das Budget

Der Gemeinderat rechne mit einem nur leicht höheren Steuerertrag, da das Wachstum als gering eingeschätzt werde, meinte Stephan Good weiter. Am Finanzausgleich an den Kanton sei nicht zu rütteln, hier seien 125 000 Franken im Budget vorgesehen. «Wir müssen uns auch in den kommenden Jahren im Budget mit Defiziten beschäftigen». 2019 ist dies vor allem auf einmalige und ausserordentliche Ausgaben zurückzuführen.

Als Lichtblick gab der Gemeindepräsident den Stimmberechtigten bekannt, dass «die Rechnungen in den den letzten Jahren besser ausfielen als die Budgets». Grössere Investitionen seien in der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung und Bachunterhalt sowie Hochwasserschutz zu tätigen. So genüge der Chüpfelerbach gemäss Gefahrenkarte des Kantons nicht mehr den heutigen Anforderungen, wurde in der Botschaft erwähnt. Vom Bach gehe bei Starkregen eine Hochwassergefahr aus.

Das Budget wurde von den Stimmberechtigten schliesslich diskussionslos und einstimmig genehmigt. Abschliessend wurde die Familie Welk ins Gemeindebürgerrecht aufgenommen. Der am vergangenen Wochenende zum Gemeindepräsident gewählte Richard Stäheli bedankte sich für das Vertrauen. «Ich werde mit bestem Wissen und Gewissen für die Gemeinde arbeiten», versprach er. Er setze auf Transparenz und offenen Kommunikation: «Kommen Sie in mein Büro, die Türe ist offen», forderte er die Anwesenden auf. Er sehe sich als «Dienstleister und Beweger für Uttwil».

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