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In Salenstein gieren die Erbschleicher am Unterhaltungsabend

Zum dritten Mal zeigten der Turnverein und die Theater Gruppe Salenstein gemeinsam eine Abendunterhaltung. Mit über 700 Zuschauern war die Halle zweimal fast ausverkauft.
Isabelle Merk
Fritz Metzger (Urs Tobler) gibt alles und mimt einen Engel, um an Opa Hugos (Patrick Elsener) Geld zu kommen. (Bild: Isabelle Merk)

Fritz Metzger (Urs Tobler) gibt alles und mimt einen Engel, um an Opa Hugos (Patrick Elsener) Geld zu kommen. (Bild: Isabelle Merk)

«Wir haben ein versiertes und eingespieltes Organisationskomitee, es lief alles reibungslos» resümiert Georg Müller von der Theater Gruppe Salenstein. Mit 300 Besuchern am Freitag und etwa 400 am Samstag war die Halle zweimal sehr gut besetzt.

Den Auftakt gestaltet die Turnerfamilie Salenstein. Während einer Stunde ist die Halle grösstenteils in Kinderhand. Mit ihren Leitern haben die kleinen und grösseren Kinder witzige Nummern einstudiert. Von Pipi Langstrumpf über einen Ausflug ins Zwergenland bis hin zum Hippiebus bieten sie eine grosse Abwechslung. Die grösseren begeistern auch mit temporeichen Nummern am Barren und Schwedenkasten.

Die Überleitungen zwischen den Nummern wird von Videoeinspielern gestaltet, so ist permanent gute Unterhaltung geboten. Den Abschluss bilden die erwachsenen Turner mit einer Lichternummer. Leider muss der Rücktritt von gleich zwei Leitern verkündet werden, so ist die Turnerfamilie Salenstein nun auf der Suche nach motivierten Nachfolgern, die Lust und Zeit haben mit den Kindern zu turnen.

Alle wollen an Opa Hugos Vermögen

Nach der Pause führt die Theatergruppe Salenstein das Stück «Familie Metzger spielt verrückt» von Erich Koch auf. In der Vorstellung lässt Patrick Elsener, kreativer Leiter der Theater Gruppe, aufhorchen:

«Wir sind eine Laienbühne, aber ich glaub eine gute.»

Und er behält recht damit, die zehn Mitglieder der Gruppe spielen sich gekonnt in die Herzen der Zuschauer und kein Auge bleibt trocken. «Die haben so toll gespielt» ist anerkennend von verschiedenen Zuschauern zu hören.

22 Proben müssen reichen

Im Mittelpunkt des Stückes steht der renitente Opa Hugo, der die Familie mit irren Streichen nervt. Für die Angehörigen Grund genug den alten Herren in ein Altersheim abschieben und vor allem sein Erbe vorzeitig einstreichen zu wollen. Das Stück wird temporeich und mit viel Humor vorgetragen. 22 Proben mussten für die Einübung des Stückes reichen, es wurde erst im Juli mit der Lesung begonnen.

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