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In Romanshorn soll es endlich eine Hundebadi geben: Zwei Frauen haben bei der Stadt ein Projekt eingereicht und machen Druck

Die Hundehalter in der Hafenstadt wollen sich nicht länger vertrösten lassen. Seit Jahren ist die Eröffnung eines speziellen Strandes für Vierbeiner in Romanshorn nach dem Vorbild von Altnau ein Thema.
Markus Schoch
In Altnau gibt es bereits seit vielen Jahren eine Hundebadi. (Bild: Donato Caspri)

In Altnau gibt es bereits seit vielen Jahren eine Hundebadi. (Bild: Donato Caspri)

Der Stadtrat hatte sich bereits 2015 zum Ziel gesetzt, bis spätestens Mitte dieses Jahres ein entsprechendes Konzept auszuarbeiten. Bis heute liegt es allerdings nicht vor. Zumindest weiss die Öffentlichkeit nichts davon.

Einer der Gründe, warum es nicht vorwärts geht: Es ist fast unmöglich, einen passenden Ort für die rund 600 in Romanshorn gemeldeten Hunde beziehungsweise deren Halter zu finden. Grosse Teile der Uferzone sind Parkanlagen, wo der Gesetzgeber Leinenpflicht verlangt. Zudem gelangt man dort meist nur über grosse Blocksteine in den See, was nicht nur schwierig, sondern unter Umständen auch gefährlich ist, da man sich an Armierungseisen in den Betonbrocken verletzten kann.

Projekt geniesst bei der Stadt keine hohe Priorität

Vom Tisch ist das Thema aber nicht. Gemäss Seeuferplanung soll es bei der Ostmole des Yachthafens einen Hundeauslauf mit Hundebadi und Flachufer geben, heisst es in den Unterlagen, die im Frühling des letzten Jahres öffentlich auflagen. Allerdings ist die Priorität des Projektes gering. Will heissen: Es kann noch sehr viel Zeit verstreichen, bis es realisiert wird - wenn überhaupt.

Die Hundehalter verlieren langsam die Geduld. Sie haben der Behörde vor drei Wochen einen konkreten Vorschlag unterbreitet, wo sie sich den Plantschbereich für ihre Vierbeiner vorstellen können: Es ist das Wiesendreieck östlich des Seebades beziehungsweise der Minigolf-Anlage, sagt Alexandra Bussmann, die mit Astrid Baumgartner die Initiative ergriffen hat.

Es braucht nicht viel

Der bis jetzt nicht genutzte Ort sei ideal gelegen, und der See über ein Flachufer bereits gut zugänglich. Nötig sei nicht viel, um das Gelände zu einer Hundebadi zu machen. Im wesentlichen brauche es nur einen Zaun rund um das Areal und einen Eingang mit Schleuse. Mit der Abgrenzung wäre nach Meinung von Bussmann auch das Problem mit der Leinenpflicht aus der Welt geschafft.

Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, sammelt sie zusammen mit Gleichgesinnten Unterschriften von Personen, die ihr Anliegen unterstützen. Die Bögen liegen bei Tierärzten, Hundeschulen, dem Kynologischen Verein Romanshorn und anderen mehr auf.

Stadt trifft letzte Abklärungen

Der neue Stadtrat hat sich bereits an einer der ersten Sitzung mit der Forderung nach einem Hundebadestrand befasst. Die Unterschriftensammlung bestärke die Behörde in der Annahme, dass es sich um ein Bedürfnis handle, teilt die Stadt auf Anfrage mit. «Derzeit laufen in der Verwaltung letzte Abklärungen, bevor höchstwahrscheinlich noch diesen Sommer eine Lösung vorgestellt werden kann.» Die Stadt werde die Öffentlichkeit auf jeden Fall zeitnah informieren.

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