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In Roggwil rettet Super-Mario die Prinzessin

Der alternde Actionheld mag nicht mehr. Noch einmal rafft er sich an der Turnerunterhaltung auf, eine persönliche Mission zu erfüllen. An einem Abend der turnerisch umgesetzten Spiele.
Max Eichenberger
Der Nachwuchs zeigt eine akrobatische Einlage. (Bild: Max Eichenberger)

Der Nachwuchs zeigt eine akrobatische Einlage. (Bild: Max Eichenberger)

Sie tragen Schnauz und stellen Muskeln zur Schau, die Roggwiler Turner; zumindest einige Protagonisten. Die Damen machen es auf die apartere Tour, lassen mit anmutigen Bewegungen auf der Bühne lieber ihren vermittelnden Charme spielen. Die Mehrzweckhalle Freidorf ist an der Premiere am Samstag schon rappelvoll. Dabei gibt es nächsten Freitag und Samstag noch zwei weitere Vorführungen.

Der unterhaltsame Abend verknüpft im Wechsel turnerische und tänzerische Elemente mit Theatereinlagen zu einem Handlungsstrang. Dabei leidet das Publikum mit, wenn Super Mario sich auf seine alten Tage noch einmal anschickt, die vom Schurken Bowser entführte Prinzessin Peach zu retten.

Dabei hat der schnauzbärtige Mario es so satt, ein Held zu sein. Liegt doch seine ruhmvolle Glanzzeit, als Nintendo die (Spiel-)Welt erobert hat, lange 35 Jahre zurück. Zudem, so seine schmerzliche Erfahrung.

Der Held tritt kürzer


Der Held tritt kürzer, versucht sich in anderen Spielen: Domino, Eile mit Weile, Scrabble, Schere-Stein-Papier, Monopoly. Spiele, welche die verschiedenen Riegen des Turnvereins von jung bis gereift, aber noch beweglich, auf der Bühne in aufwendigen Arrangements interpretieren. Nach manchen Auftritten verlangt das Publikum frenetisch eine Zugabe – was zum einen konditionell fordernd ist, zum andern das Programm ziemlich in die Länge streckt.

Dabei lässt der aus der Zeit gefallene und weinerliche Hüftlegastheniker Mario ein Ziel nicht aus den Augen: die Prinzessin wieder für sich zu gewinnen. Das Happy End ist vorprogrammiert.

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