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In Langrickenbach ist die Mission Kandidatensuche gelungen

Im ersten Wahlgang Ende November 2018 fehlten sie noch, jetzt gibt es sie sogar im Überfluss: Bewerber für die freien Sitze im Gemeinderat von Langrickenbach. Am Montag haben sie sich den Stimmbürgern vorgestellt.
Martina Eggenberger Lenz
Die neuen Kandidaten für den Gemeinderat von Langrickenbach: Martin Stadler, Silvia Schmied, Gisela Cerny Rüegg und Andreas Ferraro. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Die neuen Kandidaten für den Gemeinderat von Langrickenbach: Martin Stadler, Silvia Schmied, Gisela Cerny Rüegg und Andreas Ferraro. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Die sechsköpfige Findungskommission, die an der letzten Gemeindeversammlung Ende November ad hoc gegründet wurde, hat ihren Job bestens und höchst effizient gemacht. Drei Kandidaten musste sie für den zweiten Wahlgang der Gemeinderatsersatzwahlen aus dem Hut zaubern. Jetzt sind es sogar vier geworden. Und das nach nur zwei Sitzungen, dafür einer aktiven Anfragepolitik.

Mathias Roth, Initiant der Kommission, sprach von einer «erfreulichen Situation». Am Montagabend gab es einen Apéro im Gemeindehaus, damit die Einwohner die Bewerber kennen lernen konnten. Bereits gewählt sind bekanntlich die Bisherigen Thomas Mettler, Albert Stäheli und Urs Schär.

Ferraro will die Theorie in die Praxis umsetzen

Andreas Ferraro. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Andreas Ferraro. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Andreas Ferraro durfte sich den rund 30 interessierten Besuchern als Erster vorstellen. Er lebt mit seiner Frau und den zwei Buben seit acht Jahren in Schönenbaumgarten. Beruflich ist der bekennende Frühaufsteher, Jahrgang 1979, als Sachbearbeiter bei der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen tätig und hat vor kurzem die Weiterbildung zum Verwaltungsökonom Thurgau absolviert.

Das ist mit ein Grund, weshalb Ferraro sich für das Amt zur Verfügung stellt: «Ich möchte die Theorie in die Praxis umsetzen.» Wichtig sei ihm zudem, dass die Landgemeinde den Anschluss nicht verpasse.

Cerny will nicht die Pension geniessen

Gisela Cerny Rüegg. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Gisela Cerny Rüegg. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Gisela Cerny Rüegg, Jahrgang 1951, könnte eigentlich ein ruhiges Rentnerleben führen. Doch das ist nicht das Ding der gebürtigen Konstanzerin, die seit neun Jahren in Zuben zu Hause ist. Vier Jahre war sie schon pensioniert, als ihr Arbeitgeber, der Kanton, sie als Immobilienbewirtschafterin zurück holte, «wegen eines personellen Engpasses», wie sie erzählt.

Die SVP-Frau will sich auch in ihrer Wohngemeinde nicht einfach zurücklehnen, sondern aktiv mitwirken. «Ich habe da so meine Ideen. Es soll vorwärts gehen.» Cerny war früher Mitglied der Kreuzlinger Schulbehörde.

Stadler wollte eigentlich nie in die Politik

Martin Stadler. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Martin Stadler. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Martin Stadler, Jahrgang 1973, ist in Dünnershaus aufgewachsen und lebt heute mit seiner Familie in Herrenhof. Eigentlich habe er sich geschworen, nie in die Politik zu gehen, weil sein Vater lange aktiv war. Doch nun wolle er sich doch gerne für die Gemeinde und deren Einwohner engagieren, erklärte der Leiter eines Holzbaubetriebs.

Wegen seiner beruflichen Erfahrung interessiere er sich besonders für die Themen Bau und Werke. Stadler scheute sich nicht, sich zu einem umstrittenen Thema zu äussern: «Ich bin ein Befürworter der BTS. Sie ist wichtig, damit wir den Anschluss an den Wirtschaftsmotor der Agglo Zürich nicht verlieren.» Dafür müsse man den Bau der Oberlandstrasse in Kauf nehmen.

Schmied ist nach Eggethof zurückgekehrt

Silvia Schmied. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Silvia Schmied. (Bild: Martina Eggenberger Lenz)

Silvia Schmied ist im Eggethof aufgewachsen und lebt heute mit ihrem Mann und den Kindern wieder da. Die gelernte Floristin bezeichnet sich als sehr verwurzelt, sie engagiert sich bei den Landfrauen. Beruflich hat sie sich zuletzt neu orientiert und arbeitet heute Teilzeit im kaufmännischen Bereich. Man habe sie nicht lange überreden müssen, für den Gemeinderat zu kandidieren, sagt Schmied, geboren 1978. «Ich will mitwirken, meinen Beitrag leisten, die Gemeinschaft zu fördern.»

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