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In Kreuzlingen messen sich die Helden von morgen

Am Donnerstag fand das 20. Auffahrtsmeeting in Kreuzlingen statt. 450 Nachwuchstalente massen sich mit Spitzenleichtathleten auf dem Sportplatz Burgerfeld.
Desirée Müller
Leena Pfister

Leena Pfister

Leena Pfister nimmt Anlauf, stösst die Kugel mit aller Kraft weg und schaut nach deren Landung im Gras erwartungsvoll zum Wettkampfrichter. Drei Zentimeter unter ihrer persönlichen Bestleistung. Trotzdem reicht es für den ersten Rang. Die 13-jährige Thurgauerin wird von Kollegen und Zuschauern beglückwünscht.

«Eigentlich stehe ich nicht gerne im Rampenlicht. Aber es ist natürlich schon schön, wenn man Erfolg hat», sagt die Teilnehmerin des Auffahrtsmeetings in Kreuzlingen. Die grossgewachsene Jugendliche von der Leichtathletik-Riege Steckborn sei nebst Yasmin Giger einer der «Cracks» des Wettkampfs, erzählt OK-Präsident Hans Jürg Klein, der seit zehn Jahren sein Amt innehat.

Dessen ist sich Leena Pfister bewusst, doch: «Ich fühle mich nicht unter Druck und gebe wie immer einfach mein Bestes», so die Thurgauer Nachwuchshoffnung.

Vieles geändert in 20 Jahren

Katharina Lischer vom LC Zürich schaut Leena Pfister zu. In einer halben Stunde steht sie an ihrer Stelle. «Der Spass zählt natürlich beim Sport. Doch auf unserem Niveau ist der Ehrgeiz schon sehr gross», sagt die 14-jährige Teilnehmerin. Die Schülerin hat sich in dieser Saison für dreissig Wettkämpfe angemeldet. «Nicht besonders viele, aber trotzdem bin ich jedes Wochenende unterwegs.»

(Bild: Andrea Stalder)(Bild: Andrea Stalder)
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Auffahrtsmeeting Kreuzlingen

Hans Jürg Klein läuft neben ihr vorbei ins Speakerhäuschen. Seit zwanzig Jahren während des Auffahrtsmeetings der Einsatzort von Urs Stettbacher. Er ist neben dem Helfer Erich Schmid der einzige, der seit der ersten Ausführung des Meetings an Bord ist. «Es hat sich so manches geändert», sagt Klein.

Vor allem die Technik habe einen grossen Schritt vorwärtsgemacht. Die Resultate können dazu schneller und einfacher ausgewertet werden. Diese hätten sich, zum Beispiel im Spring, jedoch nicht verbessert. «Im Gegenteil. Früher wurde mehr gedopt. Das ist heute kein Thema mehr im Jugendsport und das merkt man auch in den Zeiten», sagt der OK-Präsident.

Die Organisation des Grossanlasses in Kreuzlingen laufe nach dem zwanzigsten Mal schon fast von alleine, scherzt Klein. «Wir sind nach all den Jahren schon so gut eingespielt, dass es nahezu keine Probleme im Vorfeld wie auch am Anlass selbst gibt.» Rund 450 Sportler traten so auch 2019 bei 1200 Disziplinstarts an.

Die Eltern sind Glücksbringer

Eine davon ist Walter und Gillian Rohrers Tochter Julia. Die 14-Jährige macht sich gerade warm. Ihre Eltern begleiten die Leichtathletin aus Schaan bei fast jedem Wettkampf. «Sie freut sich, wenn wir mit dabei sind, und nimmt auch gerne Tipps von ihrem Vater an», sagt Gillian Rohrer.

So seien sie gar die Maskottchen des Vereins. Julia winkt ihren Eltern ein letztes Mal zu, atmet einmal durch und macht sich bereit für den 80-Meter-Sprint. Der Knall ertönt und sie sprintet los.

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