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In Kreuzlingen ist der Investitionsstau vorbei

Das Budget der Stadt für 2019 sieht einen weiteren Überschuss in der laufenden Rechnung vor. Für Projekte will man im nächsten Jahr rund 40 Millionen Franken ausgeben.
Urs Brüschweiler
Die Ruhe vor dem Investitions-Sturm: Stadtschreiber Michael Stahl, Stadtpräsident Thomas Niederberger und Finanzchef Thomas Knupp erklären das Budget und den Finanzplan der Stadt Kreuzlingen. (Bild: Andrea Stalder)

Die Ruhe vor dem Investitions-Sturm: Stadtschreiber Michael Stahl, Stadtpräsident Thomas Niederberger und Finanzchef Thomas Knupp erklären das Budget und den Finanzplan der Stadt Kreuzlingen. (Bild: Andrea Stalder)

Die Finanzen der Stadt Kreuzlingen sehen nach wie vor rosig aus. Im Voranschlag für das kommende Jahr rechnet die Verwaltung erneut mit einem deutlichen Überschuss. 616'000 Franken mehr Einnahmen als Ausgaben sind im Budget 2019 vorgesehen, wie Stadtpräsident Thomas Niederberger und Finanzchef Thomas Knupp am Donnerstag an einer Medienkonferenz erklärten. Damit liegt man im Vergleich etwas unter dem Budget für das laufende Jahr. Ein Plus von 1,5 Millionen Franken ist für 2018 geplant. «Es sieht so aus, als ob wir das auch erreichen», sagte Niederberger.

Die Steuereinnahmen wachsen weiter

Grössere Abweichungen gegenüber dem aktuellen Jahr sind folgende: 1,3 Millionen Franken weniger Ausgaben sollen für die Sozialhilfe anfallen. Damit rechnet Finanzchef Thomas Knupp. «Es gibt aktuell weniger Fälle.» Aber eine Voraussage sei natürlich schwierig. Bei den Steuereinnahmen von natürlichen Einwohnern wird ein weiteres Wachstum prognostiziert, bei den juristischen Personen geht man von einer Stagnation aus. Der Personalaufwand erhöht sich zum Budget des Vorjahres um 540000 Franken. Der Teuerungsausgleich und eine Erhöhung des Stellenetats um 70 Stellenprozente seien die Hauptgründe dafür.

Den aktuellen Steuerfuss von 66 Prozent möchte der Stadtrat langfristig stabil halten. Stadtpräsident Thomas Niederberger:

«Der Stadtrat möchte in Anbetracht der anstehenden Investitionen auf eine Reduktion des Steuerfusses verzichten.»

Ideale Ausgangslage

Die Finanzkennzahlen seien alle im grünen Bereich, sagte Thomas Knupp. Es sei eine ideale Ausgangslage für die grossen anstehenden Aufgaben. Mittel von 37,8 Millionen Franken plant die Stadt 2019 einzusetzen, damit liegt man markant über dem Volumen des Vorjahrs. 8,8 Millionen Franken sind dabei neue oder eine Erhöhung der Verpflichtungskredite. «Der Investitionsstau ist vorbei», sagt Niederberger. Die grössten Posten, die nächstes Jahr zur Realisierung eingeplant sind, sind das Parkhaus Hafenbahnhof mit 12 Millionen Franken und der Ausbau und die Sanierung von Kantons- und Gemeindestrassen für 8,4 Millionen Franken. Die grössten über das Budget zu bewilligenden neuen Posten sind die Sanierung des Haus Sallmann (600'000 Franken), eine neue Küche und eine neue Eisaufbereitungsmaschine für die Bodensee-Arena (690'000 Franken) und die Neuausrichtung des Campingplatzes Fischerhaus (1,2 Millionen Franken).

Der Gemeinderat befindet am 4. Oktober über das Budget.

Aus dem Nettovermögen wird eine Verschuldung

Verschuldungs-Höhepunkt wird 2025 erwartet Der Finanzplan bis 2022 sieht mit dem neuen Stadthaus, der Egelsee-Erweiterung und weiteren Grossprojekten vor, dass aus dem Nettovermögen eine Verschuldung wird. 2025 wäre der Peak erreicht, bis 2040 mit gleichbleibendem Steuerfuss eine Konsolidierung zu erwarten. Dann könne die nächste Generation die Stadtentwicklung fortführen, meinte der Stadtpräsident.

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