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In Kreuzlingen gibt es ein Fussballturnier ohne Verlierer

Am 15. Juni findet erneut der Axpo-PluSport Cup des Behindertensport Schweiz statt, zum ersten Mal vereint mit dem FCK-Family-Day.
Judith Schuck
Freuen sich aufs Turnier: Yvonne Preiss, Präsidentin PluSport Kreuzlingen, FCK-Präsident Daniel Geisselhardt, Roger Keller, sportlicher Leiter, (stehend) sowie Christian Lohr und Yannick Cavallin. (Bild: Judith Schuck)

Freuen sich aufs Turnier: Yvonne Preiss, Präsidentin PluSport Kreuzlingen, FCK-Präsident Daniel Geisselhardt, Roger Keller, sportlicher Leiter, (stehend) sowie Christian Lohr und Yannick Cavallin. (Bild: Judith Schuck)

Dass Handicap-Mannschaften und «normale» Kicker gemeinsam an einem Cup teilnehmen, gibt es schweizweit nur in Kreuzlingen. Damit sei der Fussball Club Kreuzlingen (FCK), der gemeinsam mit PluSport und Axpo diesen speziellen Anlass organisiert, einen Schritt weiter als im Vorjahr. «Wir haben uns gefragt, warum wir überhaupt ein separates Datum für die beiden Termine brauchen?», fragt Daniel Geisselhardt, Präsident des FC Kreuzlingen.

Yannick Cavallin, Leiter der Sektion Fussball bei PluSport und Vorstandsmitglied des FCK, ist froh, dass am Samstag, 15. Juni, alle gemeinsam kicken. Der FCK integriert seit einiger Zeit die Handicap-Sportler im Verein, teils mit gemeinsamem Training: «Vor vier Jahren haben wir die Idee vorgebracht und alle waren begeistert. Nicht aus Prestigegründen, sondern weil es eine tolle Sache ist», sagt Cavallin.

Wenn die FCK-Bodenseekickers, die Handicap-Abteilung des Vereins, bei Turnieren das FCK-Trikot tragen, spüre man ihren Stolz. «Das tut den Spielern gut.» Geisselhardt stellt durch die Zusammenarbeit eine positive Entwicklung im Verein fest: «Wir sind eine Familie.»

Der Ball rollt für alle gleich

17 Handicap-Mannschaften werden am 15. Juni nach Kreuzlingen reisen, um auf einem der sechs Felder rund um die Bodensee-Arena ihre Spiele auszutragen. Zeitgleich finden die Turniere und Meisterschaftsmatches der Mannschaften mit Spielern ohne Handicap statt. Das erste Turnier-Spiel startet um 10 Uhr, das letzte um 15 Uhr.

Nationalrat Christian Lohr ist seit fast 50-Jahren FCK-Fan und Pate des Family-Days:

«Der Slogan sollte eigentlich heissen: ‹Der Ball rollt für alle gleich›. Es ist grossartig, dass der FCK dieses Projekt in den Family-Day rein packt, denn zur Familie gehören alle.»

Die Gesellschaft sollte ihr Augenmerk auf die Gemeinsamkeiten legen, die die Menschen verbinden, statt auf die Unterschiede. «Leidenschaft, Herzblut und Engagement für Fussball verbindet uns», findet Lohr. Integration sei wichtig, «aber der FCK geht da einen Schritt weiter. Denn Inklusion bedeutet, wenn alle etwas gemeinsam machen, aber die verschiedenen Bedürfnisse berücksichtigt werden.»

Und auch wenn der Aufstieg der ersten Mannschaft nicht gelingen würde, sei der Family-Day für alle ein Gewinn, findet Lohr.

Für Spannung ist gesorgt

Am 15. Juni spielen um 10 Uhr die D-Junioren des FCK gegen den FC Arbon, und die C-Junioren treten ab 15 Uhr gegen den FC Münsterlingen an. Spannend wird es um 18 Uhr, wenn die 1. Mannschaft des FCK mit dem letzten Meisterschaftsspiel den nicht einfachen Wiederaufstieg in die 1. Liga zu erkämpfen versucht.

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