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In Hagenwil sterben Männer an Arsen

Das Ensemble, die Helferinnen und Helfer im Hintergrund und der Vereinsvorstand trafen sich vor Ort, um die Detailfragen rund um das neue Stück der Schlossfestspiele zu klären.
Rita Kohn
Regisseur Florian Rexer erläutert die Details, Darsteller Alexandre Pelichet (spielt Jonathan Brewster) hört aufmerksam zu. (Bild: Rita Kohn)

Regisseur Florian Rexer erläutert die Details, Darsteller Alexandre Pelichet (spielt Jonathan Brewster) hört aufmerksam zu. (Bild: Rita Kohn)

Von einem totalen Umkrempeln kann zwar nicht die Rede sein, aber die Veränderungen bei den Schlossfestspielen Hagenwil hinter den Kulissen sind dennoch einschneidend. Mit dem Ausscheiden von Roman Bottlang als Vereinspräsident ist ein Vakuum entstanden, das nun mit drei verschiedenen Persönlichkeiten gefüllt wird. Zum einen übernimmt Karl Spiess das Präsidium, zum anderen sind künftig für die Werbung Christoph Huser und für die Administration Livia Stehrenberger zuständig.

Für das Publikum hingegen ändert sich wenig. Das machte Regisseur und Produzent Florian Rexer deutlich, der viele bekannte Darsteller verpflichten konnte. Im Jubiläumsjahr – die Schlossfestspiele bereiten sich bereits auf die zehnte Saison vor – werden sowohl Bigna Körner als auch Falk Döhler oder Doris Haudenschild auf der Bühne stehen. Schauspielerinnen und Schauspieler, die aus früheren Produktionen bekannt sind. Ebenfalls bestehen bleibt der Mix von Profis und Laiendarstellern, der der Produktion einen eigenen Charakter verleiht.

Einen langjähriger Traum erfüllt

Mit der diesjährigen Produktion erfüllt sich Florian Rexer ­einen Traum: «Ich wollte schon immer mal ‹Arsen und Spitzenhäubchen› auf die Bühne bringen.» Dass das Stück in der Region gleich zweimal auf dem Programm steht, nimmt er gelassen. «Vielleicht animiert es ja die Menschen, einen Vergleich zu ziehen.»

Beim ersten Treffen in Hagenwil konnten sich Ensemble und Staff ebenso kennen lernen, wie es zur Begegnung mit der neuen Vereinsleitung kam. Nachdem alle Darsteller ihren Text erhalten hatten, machten sie sich sofort daran, sich mit ihrer neuen Rolle auseinanderzusetzen.

Seit zehn Jahren

Ihre Premiere erlebten die Hagenwiler Schlossfestspiele im Jahr 2010 mit dem Stück «Cyrano de Bergerac». Seither wurden die Stücke «Diener zweier Herren», «Der eingebildete Kranke», «Der zerbrochene Krug», «Romeo & Julia», «Ernst sein ist alles oder Bunbury», «Der Revisor», «Die Physiker» und «Die Affäre Rue de Lourcine» gespielt. Seit 2011 wird neben dem Abendstück jeweils auch ein Kinderstück geboten. Mit einem kleinen Ensemble setzt Florian Rexer Jahr für Jahr ein Grimm-Märchen um. Bis jetzt standen «Der Froschkönig», «Rumpelstilzchen», «Rapunzel», «Das tapfere Schneiderlein», «Der gestiefelte Kater», «Schneewittchen», «Die Bremer Stadtmusikanten» und «Tischlein, deck dich» auf dem Programm. In diesem Jahr wird auf der Bühne im Schlosshof das Kinderstück «Aschenputtel» zu sehen sein.

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