Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

In der Gottlieber «Krone »gibt es auch im Sommer Fondue

Gastronom Renato Blättler hat die «Krone» übernommen. Das Hotel war über den Winter als Garni in Betrieb, am Montag, 1. April, öffnet das Restaurant. Das Angebot ist modern und etwas anders, aber nicht abgehoben.
Nicole D'Orazio
Die «Krone »Gottlieben öffnet am 1. April unter neuer Leitung. Betriebsleiter ist Thomas Schenk, Verwaltungsratspräsident ist Renato Blätter. (Bild: Andrea Stalder)

Die «Krone »Gottlieben öffnet am 1. April unter neuer Leitung. Betriebsleiter ist Thomas Schenk, Verwaltungsratspräsident ist Renato Blätter. (Bild: Andrea Stalder)

Der Gast soll sich hier wie zu Hause fühlen. Gastronom Renato Blätter, der unter anderem den Greuterhof in Islikon führt, und Betriebsleiter Thomas Schenk haben mit der «Krone» einiges vor. «Wir setzen einen etwas anderen Fokus als der Betrieb zuvor. Jeder Gast soll sich willkommen fühlen, auch die Touristen im Velotenue. Man darf selbstverständlich auch nur einen Kaffee bei uns trinken», sagt Blättler.

Er wurde letzten Herbst vom Verwaltungsrat der Gottlieber Krone angefragt, ob er das Haus übernehmen wolle. «Das hier ist ein guter und schöner Ort. Ich kenne ihn von früher, aus meiner Lehrlingszeit und habe eine emotionale Bindung.» Er wollte, dass es in der «Krone» weitergeht, und hat deswegen zugesagt und einen Teil der Aktien übernommen.

Das Hotel war über den Winter teilweise als Garni geöffnet, das Restaurant hatte Winterpause. «Wir konnten Synergien mit dem Greuterhof nutzen und hier auch Seminare anbieten», sagt Blättler. Am Montag, 1. April, nimmt nun auch das Restaurant den Betrieb auf. Der Name des Hauses bleibt. «Wir wollen ja nicht alles ändern.»

Junge Leute sind hier am Ruder

Thomas Schenk ist der Betriebsleiter und leitet die «Krone» mit einem zwölfköpfigen Team. «Wir sind alle junge Gastronomen, die Lust an der Arbeit und an Menschen haben», sagt der 23-Jährige. Nach der Lehre als Koch und im Service hat er die Hotelfachschule abgeschlossen und zuletzt in Zürich gearbeitet. Blättler kennt Schenk aus gemeinsamen Greuterhof-Zeiten. «Hier kann er sich verwirklichen», ist sich der Chef sicher.

Blättler ist es wichtig, jungen Leuten einen guten Arbeitsplatz zu bieten und sie zu fördern. Er möchte in Gottlieben auch Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Unterstützungsbedarf anbieten. Mit «Wert-Voll» hat er einen entsprechenden Lehrlingsbetriebsverbund gegründet und bildet in mehreren Betrieben Lehrlinge aus.

Weder Kaviar, noch Rindsfilet auf der Karte

Thomas Schenk möchte die Gäste mit einem Angebot, das man sonst nicht findet, überzeugen. Preislich will man es im normalen, ehrlich kalkulierten Rahmen halten. «Es wird keinen Kaviar oder Rindsfilet auf der Karte geben», sagt er. Stattdessen werde man Flank Steak, Luma-Beef-Burger oder Tagliata anbieten. Dabei werde man alte wie moderne Garmethoden anwenden. «Es wird ein Glossar geben, damit alle wissen, was zum Beispiel Bramata ist.»

Geplant sind günstigere Tagesmenus, die es auch abends gibt, sowie ein A-la-carte-Menu. «Als etwas Besonderes kann man bei uns im Sommer Fondue essen. Auf der Terrasse kommt das super», meint Schenk. Nachmittags gibt es eine kleine Karte mit Desserts und Flammkuchen. Und auch die berühmten Gottlieber Hüppen tauchen in den Speisen auf. «Wir machen zum Beispiel Desserts aus Hüppen», sagt der Betriebsleiter.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.