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In der Arboner Musikschule ist «brutal viel los»

Die Musikschule hat im Kulturzentrum Presswerk neuen Schub bekommen. Präsident Urs Gähwiler spricht von einem ansteckenden Groove. Die Finanzen müssen stabilisiert werden.
Max Eichenberger
Die Musikschule besuchen mittlerweile schon 1364 Schüler. (Bild:Max Eichenberger)

Die Musikschule besuchen mittlerweile schon 1364 Schüler. (Bild:Max Eichenberger)

Carmen Lüthy hat die Musikschule von der Brühlstrasse ins Presswerk geführt. Danach trat sie – letzten Sommer – das Präsidium an Urs Gähwiler ab.

«Seit 268 Tagen bin ich nun im Amt. Und ich kann sagen: Ich spüre einen guten Groove. In der Musikschule wird viel geleistet, es ist brutal viel los»

So fasst er an der Mitgliederversammlung am Montag die Eindrücke seiner Startphase zusammen.

Stattliches Darlehen im Bilanzrucksack

Der Betrieb mit mittlerweile 1364 Musikschülerinnen und -schülern sowie 58 Lehrpersonen laufe auf vollen Touren. Die Finanzen hingegen müsse man im Auge behalten und auf eine Stabilisierung hinarbeiten, mahnt der ehemalige Finanzchef der beiden Arboner Schulgemeinden. Zwar kann Verwaltungsleiter Daniel Bizozzera in der Rechnung 2018 einen Überschuss von gut 20000 Franken ausweisen, nachdem ein Defizit von 17000 Franken budgetiert worden war.

Ein grösseres Darlehen der Presswerk AG trägt die Musikschule aber noch im Bilanzrucksack mit, gibt Gähwiler zu bedenken. Und verweist auch auf den Bericht der Revisoren. Alles in allem komme man «gerade eben heraus». Einen kleinen Aufwandüberschuss sieht das Budget 2019 vor, das wie die Rechnung einstimmig abgenommen wird.

Neue Verträge mit den Schulgemeinden

Mit den Schulen in der Region seien neue Verträge abgeschlossen worden, informiert Urs Gähwiler. Das ausgehandelte Unterstützungsmodell sieht vor, dass die Schulgemeinden die Elternbeiträge für Musikschüler mit zwölf Prozent subventionieren. Weil die Musikschule Teil des neuen Kulturzentrums Presswerk ist, stellten sich entsprechend neue Herausforderungen in der betrieblichen Zusammenarbeit.

Diese funktioniere bei gestiegenen Ansprüchen mit den Partnern sehr gut, sagt Gähwiler. Sie erfordere aber auch zusätzliche Absprachen, spricht Musikschulleiterin Julia Kräuchi einen nicht unbeträchtlichen Aufwand an: «Da hat sich für mich ein neues Feld aufgetan.» Punktuell besteht weiterer Optimierungsbedarf. Seit dem Spätherbst ist die Gastronomie Presswerk neu im Haus.

Zahlreiche Veranstaltungen und Projekte das Jahr über hätten für die Musikschule einen schönen Werbeeffekt und brächten neue Schüler, sagt Julia Kräuchi. Stolz ist sie nicht nur über den Zulauf. Qualitativ und künstlerisch schwinge die Musikschule Arbon ebenso obenauf, verweist sie auf das Abschneiden an Thurgauer Musikwettbewerben oder Preisträgerkonzerten.

Arbon verfüge über engagierte Lehrpersonen. Mit Bildern und Videoausschnitten von Musizierstunden, Konzerten und Tanzvorführungen lässt sie das Jahr nochmals Revue passieren. Die Vorbereitungen für «Arbon musiziert» (19. bis 30. Juni) sind bereits angelaufen. Mit «Musik und Liebe» ist das diesjährige Thema betitelt.

Schweizer Jugendmusikwettbewerb: Ausscheidung in Arbon

Vom 29. bis 31. März kommen weit über 1000 Jugendliche in sechs Musikschulen der Schweiz zusammen, um ihr instrumentales Können zu zeigen, eine professionelle Jury zu beeindrucken und viele andere junge Musiker mit den gleichen Zielen und Erwartungen zu treffen. Die sogenannten Entradawettbewerbe des 44. Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs (SJMW) finden unter anderem an der Musikschule in Arbon statt. Es ist der einzige Standort im Thurgau. Alle Gewinner des ersten Preises qualifizieren sich für das Finale in Lugano vom 16. bis zum 19. Mai. Die Vorträge der Teilnehmer in Arbon wie auch die Preisträgerkonzerte am Sonntag, 31. März, um 17 Uhr sind öffentlich.

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