In den Arbeiten der Romanshorner Kantischüler kommt auch Mocmoc vor

Die Schüler der Kantonsschule stellten am Samstag ihre Abschlussarbeiten der Öffentlichkeit vor. Die Themenvielfalt reicht vom Notensystem bis zu den soziale Netzwerken.

Markus Bösch
Drucken
Teilen
Das Interesse war gross – und für den einen oder anderen eröffneten die Arbeiten wohl auch neue Erkenntnisse. (Bild: Markus Bösch)

Das Interesse war gross – und für den einen oder anderen eröffneten die Arbeiten wohl auch neue Erkenntnisse. (Bild: Markus Bösch)

Einmal mehr herrschte ein emsiger Betrieb am frühen Samstagmorgen: Während die einen mehr oder weniger nervös ihre Präsentationen einrichteten, freuten sich die zahlreichen Besucher auf kurzweilige und interessante Vorträge und Präsentationen. 20 Minuten waren den Schülern der gymnasialen Maturitätsschule und der Fachmittelschule dafür vorbehalten.

Nicole Manser (4Mb) hatte sich dem Thema der «Schulnoten» gewidmet: Mittels Recherchen, Interview und Umfragen hatte sie Vor- und Nachteile dieser Beurteilungsform herausgearbeitet und nach Alternativen wie Verbalbeurteilung, Portfolio oder Selbstbeurteilung Ausschau gehalten, um sich letztendlich zu fragen, wie sie als künftige Lehrperson dannzumal Beurteilungen vornehmen werde.

Fluch oder Segen?

Die sozialen Netzwerke standen im Fokus von Joelle Simon (3Fc). Chancen und Risiken sind auszumachen – beispielsweise die soziale und weltweite Vernetzung und dem gegenüber Suchtrisiko und Cybermobbing – Prävention und Aufklärung sind unabdingbar, denn der Gebrauch dieser Netzwerke haben Einfluss auf Gesundheit und soziales Verhalten, so die Autorin.

Einem Thema mit Lokalkolorit, das nichtsdestotrotz weit darüber hinaus Beachtung gefunden hat, ging Fabian Germann (4Ma) nach: «Mocmoc – eine Plastikfigur stiftet Unruhe». Einerseits beleuchtete er die jüngste Geschichte dieser gelbschwarzen Figur am Bahnhof, anderseits fragte er sich, inwieweit sich das Eskalationsmodell von Spillmann auf diese Begebenheit übertragen lassen würde: «Obwohl damals in den mitunter emotionalen Auseinandersetzungen die dritte Stufe erreicht worden war, ist das damalige Ziel der Identitätsstiftung heute mindestens zum Teil erreicht.»

Am Donnerstag, 21. Februar, findet von 19 Uhr bis zirka 21.30 Uhr der zweite Teil der Präsentationen statt.