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In Bussnang entsteht ein Generationenprojekt am Dorfrand

Die Hermann Greminger Tiefbau AG beginnt mit den Bauarbeiten für ihre neuen Hauptsitz. Planänderungen und komplizierte Bewilligungsverfahren verzögerten den Baustart.
Mario Testa
Vier Generationen der Familie Greminger mit Geschäftsführer Simon (graues Hemd) führen mit Architekt Thomas Kaczmarek und Gemeindepräsident Ruedi Zbinden den Spatenstich für ihren neuen Werkhof aus. (Bild: Mario Testa)

Vier Generationen der Familie Greminger mit Geschäftsführer Simon (graues Hemd) führen mit Architekt Thomas Kaczmarek und Gemeindepräsident Ruedi Zbinden den Spatenstich für ihren neuen Werkhof aus. (Bild: Mario Testa)

Mit vier Jahren Verspätung fahren in Bussnang die Bagger auf. Die Hermann Greminger Tiefbau AG baut auf der Wiese ganz im Osten des Dorfs, an der Kantonsstrasse neben der Stadler Rail Richtung Thurbrücke ihren neuen Hauptsitz. Bereits im April 2014 genehmigte die Bussnanger Stimmbevölkerung an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung einem Flächenabtausch zu, der das Bauvorhaben erst möglich machte.

Die zwei Landwirtschaftsparzellen in Bussnang mit einer Fläche von knapp einer Hektare Land wurden zur Gewerbezone umgewandelt, dafür Baulandparzellen in Mettlen und Friltschen für die Landwirtschaft umgezont. Damals hoffte Simon Greminger, noch im selben Sommer mit den Bauarbeiten zu beginnen.

Spatenstich mit 30 Mitarbeitern

Am Spatenstich für die neuen Firmengebäude vom vergangenen Freitag, bei dem die fast 30 Mitarbeiter dabei waren, spricht Greminger von mehreren Gründen, die zur Verzögerung geführt haben. «Wir haben es uns auch schneller erhofft. Aber wegen Planänderungen und relativ komplizierten Bewilligungsverfahren hat sich alles verzögert. Wir bauen das erste Mal und einen Werkhof baut man schliesslich nur einmal im Leben», sagt Greminger.

Vor allem die angrenzende Bahnlinie, die Hochspannungsmasten und eine Hochspannungsleitung im Boden hätten die Planung erschwert. «Dazu kamen Projektanpassungen. Anfänglich sind wir von einem Massivbau ausgegangen, dann von einem Stahlbau. Nun wird es ein Holzbau.» Zuerst wird eine Stützmauer zur Kantonsstrasse hin gebaut und das Gelände ausgeebnet. Errichtet werden danach bis im Herbst 2019 drei Gebäude.

Eine grosse Halle als Werkstatt und Einstellhalle mit Waschanlage, Personalräume und Lager. Dazu eine kleinere mit weiteren Garagenplätzen für die Lastwagen und Bagger, Büroräumen und einer Betriebswohnung. Dazu gibt es noch einen Unterstand. Die angrenzenden Kieshalden bleiben bestehen. Knapp fünf Millionen Franken investiert die Firma in ihr Projekt. Fragen zum Bauprojekt beantwortet Simon Greminger am Wochenende an seinem Stand an der Wega.

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