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In Bissegg ist eine Country-Legende vor die Fernsehkameras getreten

Mit Johnny Hill und Linda Feller hat Däniel Hofstetter am Dienstag die Kultsendung KM330 wiederbelebt. Die Technik stellte sie vor einige Herausforderungen.
Viviane Vogel
Bonanza Inhaber Däniel Hofstetter begrüsst die Gäste. (Bild: Reto Martin)

Bonanza Inhaber Däniel Hofstetter begrüsst die Gäste. (Bild: Reto Martin)

Eine grosse Anzahl Gäste ist der Einladung, in Western Kleidung im Bonanza zu erscheinen, nachgekommen. Überall sitzen Menschen mit Cowboy-Hüten, in Karo-Hemden und Stiefeln mit Sporen an den Fersen. Sie wollen der Wiedergeburt der abgesetzten RTL-Sendung «KM330» beiwohnen. 1992 ist die Country-Musiksendung zuletzt ausgestrahlt worden.

Nun soll sie erstmals auf dem deutschen Musikfernsehsender Melodie TV Platz im Programm finden. Die Nervosität im Raum ist fast greifbar. Der grösste Teil davon kommt wohl vom Kamera Team von Melodie TV. Ein Mann in einem rosa Hemd rennt hin und her, die Technik will anfangs nicht funktionieren. Der Raum erhitzt sich, die Country-Fans beginnen, sich Luft zuzufächern.

Moderator Johnny Hill gibt eigene Lieder zum Besten. (Bilder: Reto Martin)
Die Moderatoren Linda Feller und Johnny Hill sitzen zwischen Cowboys.
Das Moderatorenteam Linda Feller und Johnny Hill voll in Fahrt.
Die Spiegel an der Wand verdoppeln die ohnehin zahlreichen Cowboy-Hüte.
Dank des orangen Hemdes sieht man Bonanza-Inhaber Däniel Hofstetter auch noch aus der hintersten Reihe.
Moderator Johnny Hill tritt zwischendurch als Sänger auf. (Bilder: Reto Martin)
Der Österreicher Johnny Hill trägt seine originale KM330-Jeans Jacke aus vergangenen Zeiten.
Der Kameramann filmt das Publikum.
Der Schweizer Cowboy singt über «s'Praliné».
Die Hutträger lauschen der deutschen Version von «Country Roads».
Fast alle kamen mit einem Cowboy-Hut in das Restaurant.
Eine Besucherin sitzt an der Theke und schaut zur Bühne.
Der Kameramann hält verschiedene Perspektiven des Publikums fest.
13 Bilder

KM330 erfährt seine Wiederbelebung im Bonanza Bissegg

Applaus ist nicht gleich Applaus

Die technischen Probleme können behoben werden, die Moderatoren müssen sich aber ein einziges Mikrofon teilen. Däniel Hofstetter, Inhaber des Bonanzas, heisst die Gäste willkommen. Er übt mit dem Publikum drei Arten des Applauses – begeistert, begeisterter, am begeistertsten. Das begleitet die Gäste den ganzen Abend lang.

So rettet Moderator Johnny Hill zum Beispiel einen Patzer, indem er dem Publikum den Auftrag gibt:

«Jetzt bitte einen leisen Übergangsapplaus, bis ich anfange zu singen.»

Zu diesem Mittel greift er, als das falsche Lied eingespielt wird. Plötzlich klirrt und rumort es, als sei ein Glas zu Bruch gegangen. Unruhe breitet sich aus. Fragende Blicke werden ausgetauscht. «Wir bitten um Geduld. Für unsere nächste Darbietung müssen wir kurz umbauen.» Hill breitet seine Hände beruhigend aus, lächelt geübt. Es stellt sich heraus, dass das Klirren nur die Stiefelsporen eines Besuchers waren, der Tische aus dem Weg räumte. Nichts ist kaputt.

Den Missgeschicken zum Trotz, den Leuten gefällt es. Meist benutzen sie die Applausintensität «am begeistertsten» und sind entzückt ab den Darbietungen, welche unter anderem Line Dance, einen Elvis-Imitator, einen Schweizer Cowboy und das Moderatoren-Team Linda Feller und Johnny Hill umfassen.

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