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In Bischofszell bekommen die Rosen Gesellschaft durch andere Pflanzen

Die Erst- und Drittklässer von Fabienne Haller und Christian Frauenfelder aus dem Schulhaus Hoffnungsgut beteiligen sich an der Aktion «Mehr Natur in der Stadt».
Werner Lenzin
Lehrerin Fabienne Haller bepflanzt mit Schülern einen Trog. (Bild: Werner Lenzin)

Lehrerin Fabienne Haller bepflanzt mit Schülern einen Trog. (Bild: Werner Lenzin)

Die ersten Sonnenstrahlen fallen auf den Platz vor dem Stadttor. Sechs Pflanztröge sowie Rosmarin-, Basilikum-, Majoran- und Bohnenkraut-Jungpflanzen stehen mit anderem Pflanzgut bereit. Erwartungsvoll treffen die Kinder um 8.30 Uhr am Ort des Geschehens ein. Die Pflanztröge und die Erde hat die Stadt Bischofszell gespendet, Stadtgärtner Reto Egger unterstützt die Aktion mit seinem Fachwissen.

Zwei Frauen hatten die Idee

«Guten Morgen! Schön, seid Ihr alle da. Habt Ihr Eure Zeichnungen auf der Plakatwand wieder erkannt?», begrüsst Doris Reifler Gross und Klein. Sie hat zusammen mit Isabelle Rey die Initiative für das Projekt «Stadtgärtnern in Bischofszell» ergriffen. Zum Auftakt hängt jedes Kind eine in der Schule vorbereitete Zeichnung mit den Ideen und Gedanken der dazu gehö- renden Geschichte über seinen Traumgarten an eine Schnur. Dann geht es mit den Händen ans Werk.

Drei bis vier Kinder bilden eine Gruppe. Unter der kundigen Anleitung der anwesenden Lehrpersonen und von Erwachsenen wird Erde in die Pflanztröge geschüttet und nachher sorgfältig jedes einzelne Pflänzchen in die Erde gesetzt. Der Stadtgärtner zeigt, wie man fachmännisch giesst.

Die Stadt soll grüner werden

Versuchsweise planen die Initianten, die Tröge auf die Stadtmauer oberhalb der Schniderbudig zu stellen. «Wir würden uns freuen, wenn sich nach der Aktion dieser Kinder alle Bischofszellerinnen und Bischofszeller an unserem Projekt beteiligen», hoffen die beiden Initiantinnen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, dass es in der Stadt nicht nur gepflegte Rosen, sondern auch Gemüse-, Kräuter- und Blumenbeete geben soll, welche Bischofszell grüner und lebendiger machen.

Während des ersten Monats giessen und pflegen die Kinder die Pflanzen. Nachher sind alle aufgefordert mitzuhelfen. Man darf auch ernten, aber nur so, dass es für andere auch reicht. Als Belohnung gibt es zum Abschluss für jedes Kind einen kleinen Anzuchttopf, eine Handvoll Erde sowie Samen von Kräutern und Pflanzen zur Auswahl mit nach Hause. Dann sind alle eingeladen zu Speis und Trank neben dem Stadttor.

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