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In Arbon hält sich die Begeisterung über die revidierte Ortsplanung in Grenzen

110 Personen beziehungsweise Organisationen haben sich während der Auflagefrist zu den überarbeiteten Unterlagen geäussert. Der Stadtrat hat jetzt zwei Möglichkeiten, wie er mit den Rückmeldungen umgehen kann.
Markus Schoch
Das Hotel Metropol beziehungsweise die geplante Überbauung der HRS mit zwei Wohntürmen gibt auch im Rahmen der Revision der Ortsplanung zu reden. (Bild: Max Eichenberger)

Das Hotel Metropol beziehungsweise die geplante Überbauung der HRS mit zwei Wohntürmen gibt auch im Rahmen der Revision der Ortsplanung zu reden. (Bild: Max Eichenberger)

Auf den neuen Stadtrat wartet viel Arbeit. Nicht nur für die Altstadt erwartet die Bevölkerung neue Impulse. Auch in der Ortsplanung muss die Behörde die Weichen jetzt definitiv stellen, obwohl sie mit den Vorarbeiten nichts zu tun hatte. Längst nicht alle Arboner sind mit dem Entwurf zufrieden, der bis Mitte Mai während 20 Tagen öffentlich auflag und auch den Richtplan beinhaltete.

Insgesamt 110 Eingaben gingen im Stadthaus während dieser Zeit ein. Für inhaltliche Aussagen ist es zu früh. Stadtpräsident Andreas Balg sagt:

«Wir haben die Rückmeldungen noch nicht im Detail ausgewertet.»

Man muss jedoch kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass zumindest einige Korrekturwünsche das Konzept für höhere Häuser und Hochhäuser betreffen, zu dem sich die Bevölkerung ebenfalls äussern konnte.

Hochhäuser stehen in der Kritik

Darin festgehalten ist, dass die Parzelle des Hotel Metropol ein geeigneter Standort für ein Hochhaus ist. Die Firma HRS will auf dem Grundstück direkt am See bekanntlich das Projekt Riva mit zwei über 40 Meter hohen Wohntürmen realisieren. Widerstand angemeldet haben bereits die IG Metropol und der Vogel- und Naturschutzverein Meise (wir berichteten).

Auch die SP ist mit den Plänen nicht einverstanden. Wohnraum gebe es in Arbon schon genug, schreibt sie in einer Mitteilung. Die Partei schlägt vor, das Metropol-Gelände der Tourismus- und Freizeitzone zuzuschlagen. Zudem hat sie den Antrag gestellt, die Flachwasserzone vor dem Auenwald Seemoosriet bis zum Campingplatz zur Naturschutzzone zu machen.

Entweder zweite Auflage oder direkt ans Parlament

Über das weitere Vorgehen entscheidet der neue Stadtrat, der im Juni die Arbeit aufnimmt. Er wird die Einsprachen und Einwendungen im Detail prüfen und anschliessend darüber befinden. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie es weiter geht: Entweder heisst die Behörde die Einsprachen gut und ändert die entsprechenden Punkte im Planungsdossier. Die Bevölkerung würde dann mittels einer erneuten öffentlichen Auflage der betreffenden Unterlagen über die Korrekturen orientiert werden. Oder der Stadtrat lehnt die Einsprachen ab, begründet seinen Entscheid und leitet das Geschäft ans Parlament zur Beratung weiter.

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