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In Amriswil schmecken auch kleinere Brötchen

Die Handballer laden traditionell am Mittwoch vor Auffahrt zum HCA-Fäscht ins Pentorama und präsentieren auch diesmal eine Top-Band. Am Auffahrtsdonnerstag rundet das Beachhandballturnier auf dem Tellenfeld das Fest ab.
Manuel Nagel
Die OK-Mitglieder des HCA-Fäschts, Nicolas Uebelhart und Janette Baldinger, hoffen auf sonniges Wetter beim Beachhandballturnier, das an Auffahrt auf den Sandplätzen im Tellenfeld ausgetragen wird. (Bild: Manuel Nagel)

Die OK-Mitglieder des HCA-Fäschts, Nicolas Uebelhart und Janette Baldinger, hoffen auf sonniges Wetter beim Beachhandballturnier, das an Auffahrt auf den Sandplätzen im Tellenfeld ausgetragen wird. (Bild: Manuel Nagel)

Die Fussstapfen sind gross, die Erwartungen ebenfalls. Auch bei den OK-Mitgliedern Janette Baldinger und Nicolas Uebelhart. Es ist zwar schon wieder ein Jahr her seit dem letzten HCA-Fäscht im Pentorama, aber er werde heute noch auf das Konzert von Culcha Candela angesprochen, erzählt Uebelhart. Er ist im Organisationskomitee neu für das Booking zuständig. «Letztes Jahr beim 75-Jahr-Jubiläum hat alles gepasst», sagt Uebelhart. Dadurch sei aber auch ein Erwartungsdruck da. «Nicht nur bei uns im elfköpfigen OK, auch bei den Besuchern.»

Dennoch müssen die Handballer dieses Jahr wieder etwas kleinere Brötchen backen, da weniger Budget vorhanden ist als im Jubiläumsjahr. Aber auch kleinere Brötchen können gut schmecken. Die Handballer haben es einmal mehr geschafft, einen Topact nach Amriswil zu lotsen. Der Band Marquess gelang mit «Vayamos Companeros» ein Sommerhit, der 2007 im Radio rauf und runter gespielt wurde. Nun haben sie ein neues Album herausgebracht und beginnen ausgerechnet in Amriswil ihre Tournee.

HCA-Fäscht geniesst einen guten Ruf

Der Kontakt mit den Musikern aus Hannover und ihrem Management sei sehr intensiv und professionell gewesen, erzählt Nicolas Uebelhart. Es helfe bei Verhandlungen natürlich schon, dass schon einige bekannte Bands am HCA-Fäscht gespielt haben. «Es spricht sich herum, dass es bei uns funktioniert. Die Bands schätzen den familiären Umgang», sagt Uebelhart.

Für einmal müssen sich die Organisatoren auch nicht um die Technik kümmern, da sie dieses Jahr von der Partyband Friends gestellt wird, die ebenfalls am HCA-Fäscht für Stimmung sorgen wird. «Die haben eine richtig gute Licht- und Tontechnik», sagt Uebelhart.

Davon könnten auch Marquess profitieren – und die Musiker hätten sich gleich untereinander abgesprochen. Zudem ist DJ Private dabei. Uebelhart freut sich, mit dem gefragten DJ auch einen regional verankerten Topact präsentieren zu können.

Die besten Teams aus der Schweiz

Doch das Fest der Handballer besteht nicht nur aus der Party am Mittwoch vor Auffahrt. Auch am Donnerstag ist einiges los – allerdings nicht im Pentorama, sondern auf den Sandplätzen im Tellenfeld. Dort findet das Beachhandballturnier statt, für dessen reibungslose Durchführung Janette Baldinger zuständig ist.

Nicht ohne Stolz erzählt sie, dass bei der Herren- und bei der Damenkategorie die besten Schweizer Beachhandballteams aus Basel, Bern oder der Innerschweiz am Start sind. Gemütlicher geht es dann bei der Plauschkategorie zu und her.

Doch damit auf den Sandplätzen hinter der Turnhalle Handball gespielt werden kann, braucht es viele Helfer. «Unsere Junioren helfen, die Volleyballnetze zu entfernen», sagt Baldinger. Das dauere jeweils einen ganzen Nachmittag. Doch trotz des grossen Zeitaufwandes, den nicht nur die OK-Mitglieder betreiben, wird niemand finanziell entschädigt.

Bei den Preisen fair bleiben

Sämtliche Gewinne des Festes am Mittwoch und der Festwirtschaft an Auffahrt fliessen in die Kasse der Handballer, die damit den Spielbetrieb sicherstellen.

«Uns ist es aber wichtig, dass wir bei den Preisen fair bleiben», sagt Nicolas Uebelhart. Einerseits bei den Getränken, andererseits aber auch beim Eintritt. Gerade mal 29 Franken kostet dieser für das Konzert und die Party vorher und danach – im Vorverkauf gar noch fünf Franken weniger.

Man sei ein regionales Fest und wolle auch ein regionales Publikum haben, sagen Uebelhart und Baldinger und letztere ergänzt: «Wir wollen einfach wieder ein cooles Fest auf die Beine stellen.»

Treffpunkt für viele Heimweh-Amriswiler

Die beiden wissen aber auch aus Erfahrung, dass es für viele Besucher oftmals gar nicht so wichtig ist, wer am HCA-Fäscht auftritt. «Viele, die nicht mehr in Amriswil wohnen, kommen einfach an unser Fest, weil sie da einmal im Jahr wieder all ihre Bekannten treffen», sagt Janette Baldinger. Das habe auch damit zu tun, dass das Fest über Jahrzehnte hinweg eine Konstante im Kalender von Amriswil sei.

Vorfreude spürt auch Nicolas Uebelhart: «Wir sind nun alle kribbelig und wollen, dass es losgeht.» Schliesslich arbeitet das OK seit letztem August daran, dass auch von der diesjährigen Ausgabe des HCA-Fäschts noch in einem Jahr gesprochen wird.

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