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In Amriswil kann man Geld mit Gamen verdienen

Das Pentorama in Amriswil steht am Wochenende ganz im Zeichen von E-Sport. Was Gamen mit Sport zu tun hat und wieso Teams aus ganz Europa kommen, erklären die Organisatoren.
Lukas Gerzner
Dominik Schallmeiner und Julian Fischbacher mit dem Pokal. (Bild: PD)

Dominik Schallmeiner und Julian Fischbacher mit dem Pokal. (Bild: PD)

«Ich hätte mir gewünscht, ich hätte zu meinen Eltern sagen können: ‹Mama, Papa, schaut euch dieses Turnier an, das ist nicht nur einfach Gamen, damit kann man Geld verdienen.›», sagt Dominik Schallmeiner, OK-Mitglied des Supreme Masters.

Das E-Sports-Turnier, das von heute Freitag bis Sonntag im Pentorama steigt, ist mit einem Preisgeld von 7500 Schweizerfranken das grösste, das es bisher in dieser Art in der Schweiz gegeben hat.

«Unsere Motivation ist es, etwas in der Schweiz aufzubauen, was sonst in der Welt schon Selbstverständlichkeit ist»

sagt Julian Fischbacher, OK-Präsident des Turniers. Und wirklich: Mit Preisgeldern bis zu 24 Millionen Dollar bewegen sich die internationalen E-Sport-Turniere mittlerweile in der Liga der ganz grossen Sportanlässe.

Im Pentorama wird Counter Strike gespielt: Global Offensive, ein Egoshooter. Teams von fünf Personen treten in maximal 30 Runden von jeweils zwei Minuten an. Die eine Seite, die Terroristen, versuchen in dieser Zeit eine Bombe zu platzieren und sprengen zu lassen. Die andere Seite, die Polizisten, versuchen die Bombe zu entschärfen. Nach 15 Runden wechseln die Seiten.

Doch was bitte schön hat dieses Computerspiel mit Sport zu tun? «Counter Strike erfordert sehr viel Konzentration, Strategie und Teamgeist», sagt Dominik Schallmeiner. Jeder Spieler im Team habe eine spezifische Funktion, und solchen Turnieren gingen oft intensive Trainings voraus. «Jeder muss sein Bestes geben.» Deswegen sei es auch kein gewöhnliches Gamertreffen.

«Das ist keine LAN-Party. Dort spielt man jeweils bis in die Nacht hinein, bei uns ist am Abend Schluss, damit sich die E-Sportler ausruhen können.»

sagt Organisator Julian Fischbacher. Der Wettkampf stehe im Mittelpunkt, der Spassfaktor sei sekundär. «Wir möchten ein wettkampforientiertes Turnier machen, das die Schweizer E-Sport-Szene fördert und ihr die Gelegenheit gibt, sich mit der europäischen Elite zu messen.»

Teams aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Polen, Schweden, Slowakei und Tschechien fliegen für das Turnier in die Schweiz, um mit insgesamt 32 Teams um den Pokal und das Siegergeld zu kämpfen. «Die ausländischen Teams freuen sich sehr, die Schweizer Community kennenzulernen und möchten sie in ihrem Auftrieb unterstützen», sagt Dominik Schallmeiner.

Noch ist die Schweizer Community klein, doch sie wächst stetig. «Mit diesem Turnier sehen die Jugendlichen eine Möglichkeit, wie sie ihr Hobby nun auch professionell ausüben können», sagt Julian Fischbacher.

Hinweis
Das Supreme Masters kann ab heute 20 Uhr auf dem Online-Portal Twitch live mitverfolgt werden: www.twitch.tv/suprememastersgg

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