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In Altnau sind Geschicklichkeit und Vertrauen gefragt

Zum dritten Mal fand der Patrouillenritt des Vereins Freizeitreiten statt.
Daniela Ebinger
Xenia Tobler mit ihrem Pony Filu. (Bild: Daniela Ebinger)

Xenia Tobler mit ihrem Pony Filu. (Bild: Daniela Ebinger)

An einer Wäscheleine hängen Kleidungsstücke. Ein paar Meter entfernt liegt auf einem Tisch ein Koffer. Xenia Tobler nimmt eine der Stücke und versucht, ihr Pony Filu zu überzeugen, auf die Matratze am Boden zu stehen, damit sie das nasse Ding hineinlegen kann. Hinter ihr folgt Mami Christine auf ihrem Pferd.

Im Anschluss muss der Koffer mit einem Trettraktor im Slalom ins Ziel gezogen werden. Es ist der letzte und zehnte Posten auf dem rund zwölf Kilometer langen Patrouillenritt. Dabei ist bei vielen Posten nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch das Vertrauen zwischen Pferd und Reiter sowie das Zusammenspiel im Zweierteam nötig.

Der Verein konnte trotz Regen sein 25-Jahr-Jubiläum feiern

Der Verein Freizeit im Thurgauer FIT organisiert ihren Plauschritt bereits seit 18 Jahren. Auf dem Feierlenhof in Altnau war der Start das dritte Mal in Folge. Doch das erste Mal mit Regen. «Die ganze Infrastruktur auf dem Feierlenhof bewährte sich auch bei diesen Wetterverhältnissen», sagt Vereinspräsident Roger Götti. So konnte die Festwirtschaft und Preisverleihung unter Dach im Trockenen stattfinden.

Zum 25-Jahr-Jubiläum des Vereins fand zudem gleichzeitig ein Reiterflohmarkt statt, an dem sich über zehn Aussteller beteiligten. Jasmin und Rebecca Costa sind zusammen das erste Mal an einem Patrouillenritt mit ihren Pferden. «Es war nass aber cool», sagt Jasmin Costa.

Sie fand den Posten mit dem Sulky-Wagenziehen besonders spannend. Wobei nicht die Pferde die kleine Kutsche ziehen mussten, sondern ein Reiter mit verbundenen Augen. Dieser musste auf die Anweisung seines Teamkameraden auf dem Wagen einen Parcours absolvieren. Die Pferde wurden dabei vom Kutschbock aus an der Hand geführt. «Unsere Pferde sind keine Wagenpferde und die Tiere haben dies gut mitgemacht», sagt die Frau aus Wolfhalden.

Gut eingespielte Gruppe gewinnt

Der Posten mit dem Lassowerfen gelang Tanja Artho und Eveline Graf nicht so erfolgreich. Die beiden Frauen hoffen aber trotzdem, unter die Top 20 von den 33 Teams zu kommen. Den Patrouillenritt finden sie top organisiert. «Es hat jedes Jahr sehr interessante Posten und es gibt schöne Preise zu gewinnen», sagt die Frau aus Wittenbach.

Als Gewinner durfte am reichhaltigen Gabentisch zuerst die Equipe aus Amlikon-Bissegg aussuchen. «Damit haben wir nicht gerechnet und freuen uns sehr darüber», sagt Jasmin Germann und meint voller Stolz: «Wir sind eben ein gut eingespieltes Viererteam.»

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