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Internetbetrüger knöpfen einem Oberthurgauer 24'000 Franken ab

Ein Mann im Oberthurgau wurde von Betrügern im Internet abgezockt. Diese gaben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus, die falsche Virenmeldungen und Hackerzugriffe vortäuschten.
Ein Oberthurgauer fiel auf Telefontrickbetrüger rein und verlor 24'000 Franken. (Bild: Getty)

Ein Oberthurgauer fiel auf Telefontrickbetrüger rein und verlor 24'000 Franken. (Bild: Getty)

(kapo/ibi) Betrüger kontaktierten vergangenen Montag telefonisch einen 58-jährigen Mann aus dem Oberthurgau und erbeuteten mit der «Microsoft-Masche» 24'000 Franken, wie die Kantonspolizei Thurgau nun in einer Mitteilung bekannt gab.

Virenmeldungen und Hackerzugriffe vorgetäuscht

Die unbekannten Täter riefen den Mann an und gaben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus. Sie erklärten ihm, dass der Computer von Viren befallen sei. Der 58-Jährige glaubte den Anrufern und ermöglichte den vermeintlichen Mitarbeitern dann den Zugriff auf seinen Computer. Auf dem Bildschirm liessen die vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter dann gefälschte Virenmeldungen einblenden und täuschten dabei fremde Hackerzugriffe vor.

Um dieses Problem lösen zu können, müsse eine Software installiert werden. Dafür müsse der Betroffene iTunes-Karten kaufen. Es wurde ihm zugesichert, dass ein Teil des Betrages später zurückerstattet werde und bereits eine Vorauszahlung auf sein Konto erfolgt sei. Dies wurde dem Mann auch mit einem gefälschten Kontoauszug vorgezeigt.

Durch diese Täuschungen brachten die Betrüger den Mann dazu, iTunes-Karten im Gesamtwert von 24'000 Franken zu kaufen und ihnen den Code auf der Rückseite weiterzugeben.

Grundsätzlich vorsichtig sein

Die Kantonspolizei Thurgau rät in solchen Fällen, grundsätzlich vorsichtig zu sein. «Man sollte Fremden keine vertraulichen Daten über das Telefon preis geben», sagt Mediensprecher Matthias Graf auf Anfrage.

«Grundsätzlich arbeiten Firmen wie Microsoft nicht so.»

Die Kapo rät daher zur Identitätsabklärung die Firma zurück zurufen. Man könne etwa bei Microsoft den Kundenservice anrufen und nachfragen, ob die Firma versucht hätte, einen zu erreichen. Zeigen die Betrüger bereits falsche Meldungen auf dem Computer an, sollte man diesen schnellstmöglich herunterfahren und später das Passwort ändern, rät Graf. Da die Betrüger meist aus dem Ausland agieren, ist es später schwierig, das erbeutete Geld zurück zu bekommen.

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