Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Im Romanshorn gab es Applaus für die abtretenden Stadträte bei der Rechnungsversammlung

Die Rechnung der Stadt schliesst mit einem unerwartet hohen Plus von 1.53 Millionen Franken. Die Stimmbürger freuten sich darüber und dankten dem Stadtrat mit stehenden Ovationen.
Markus Bösch
In der kommenden Legislatur sind sie nicht mehr dabei (von links): Christoph Suter, Urs Oberholzer, Käthi Zürcher, David H.Bon, Petra Keel und Markus Fischer (Patrik Fink fehlt krankheitshalber) (Bild: Markus Bösch)

In der kommenden Legislatur sind sie nicht mehr dabei (von links): Christoph Suter, Urs Oberholzer, Käthi Zürcher, David H.Bon, Petra Keel und Markus Fischer (Patrik Fink fehlt krankheitshalber) (Bild: Markus Bösch)

Vor einem Jahr haben die Zahlen noch rot ausgesehen. Es ist gar mit einem Defizit von 867000 Franken gerechnet worden. Am Ende herausgekommen ist das Gegenteil: Ein Überschuss von 1,53 Millionen Franken. «Dazu haben zum einen die tiefer-, oder nicht budgetierten Ausgaben beigetragen, zum Beispiel bei der wirtschaftlichen Hilfe und den Prämienverbilligungen», erläutert Stadtpräsident David H. Bon bei der Präsentation der Rechnung. Das seien im Ganzen immerhin 1377200 Franken. Bon fügt weiter an:

«Minderkosten, sprich Einsparungen, gab es beim Seebad, bei den Parkanlagen und der Jugendarbeit»

Ins Gewicht gefallen sei aber vor allem das grosse Plus bei den Steuereinnahmen: Fast 300 000 Franken bei den Grundstücks- und Liegenschaftssteuern und 1,428 Millionen Franken bei den allgemeinen Steuern. Die Steuerkraft pro Einwohner ist auf 1 972 Franken gestiegen.

Stimmbürger segnen den Gewinn einstimmig ab

Der Selbstfinanzierungsgrad sei auf 112,9 Prozent gestiegen und habe sich erholt, sagt Bon. Nach wie vor im Steigen begriffen seien die Einwohnerzahlen und die Kosten im Bereich Gesundheit und Soziales. Während 2011 der Nettoaufwand für die soziale Wohlfahrt und Gesundheit noch 30 Prozent betrug, sind es heute acht Jahre später 48 Prozent. Der Personalaufwand pro Einwohner verlaufe hingegen relativ konstant. Nach einer kritischen Nachfrage zur Liegenschaft bei der Alleestrasse 52 – zu deren Verkehrswert und dem Kaufpreis durch die Stadt – wurden Geschäftsbericht und Rechnung einstimmig abgesegnet.

Auch die Rechnung des Pflegeheims und der Pflegeheimfonds wurden genehmigt, nachdem Stadträtin Käthi Zürcher ein Minus bekannt gegeben hatte, dies vor allem wegen einer tieferen Belegung. Am Anfang der Rechnungsgemeinde hat David H. Bon mit einem Rückblick die vergangene Legislatur Revue passieren lassen: Zahlreiche Jubiläen von Vereinen und Angeboten waren zu feiern gewesen, Mitwirkung bei Richt- und Rahmennutzungsplan, Einrichtung und Durchführung von Sport- und Kulturanlässen sowie politischen Ausmarchungen.

Bon bewies Grösse in der Niederlage

Einen längeren Schlusspunkt setzten die Verabschiedungen von sechs Stadträten und dem Stadtpräsidenten. Sie waren zwischen drei und zwölf Jahren im Amt, mit Enthusiasmus und Energie (Petra Keel), motiviert und sportlich (Christoph Suter), umsichtig und konsequent (Urs Oberholzer), unaufgeregt und hartnäckig (Markus Fischer), pflichtbewusst und mit Fachwissen (Patrik Fink), ausdauernd und vorausschauend (Käthi Zürcher), so David H. Bon. Er selber wurde von Käthi Zürcher verabschiedet, als ein Mann, der in unermüdlichem Einsatz und in bester Absicht vieles realisiert und der vor allem viel Grösse in der Niederlage bewiesen habe. Die Versammlungsteilnehmerinnen und Teilnehmer dankten es ihm mit langem Applaus und stehenden Ovationen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.