Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Im Pferdegalopp durchs Märchenland mit der Amriswiler Stadtharmonie

Die Stadtharmonie hatte ins Kulturforum Amriswil eingeladen, um verschiedene Instrumente kennenzulernen. Dabei wurde sie von den vielen Kindern und Eltern fast überrollt.
Barbara Hettich
Die Stadtharmonie und die Märchenerzählerin Manuela Baumann boten mit dem «Gestiefelten Kater» beste Unterhaltung. (Bild: Barbara Hettich)

Die Stadtharmonie und die Märchenerzählerin Manuela Baumann boten mit dem «Gestiefelten Kater» beste Unterhaltung. (Bild: Barbara Hettich)

Der Ansturm war gross, bis kurz vor Konzertbeginn stellten die Musikanten der Stadtharmonie noch zusätzliche Stühle für die vielen Konzertbesucher auf. Die Kinder drängten sich voller Vorfreude auf den Bodenmatten – direkt vor dem Orchester. Und dann ging es pünktlich los: Miau, miau, auf dem Programm stand das Grimm-Märchen «Der gestiefelte Kater».

An ihrem Kirchenkonzert im vergangenen Dezember hatte die Stadtharmonie Amriswil erstmals das Werk «Il Gatto con gli Stivali» – der gestiefelte Kater – des spanischen Komponisten Ferrer Ferran, in einer Uraufführung präsentiert. Am Sonntagnachmittag spielten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Jordi Bertran-Sastre das musikalische Märchen speziell für Kinder.

Im Dreivierteltakt durch den Ballsaaal schweben

Märchenerzählerin Manuela Baumann nahm sich der Geschichte an, erzählte von der Katze, die ihrem Meister zu Glück und Geld verhalf und im Wechselspiel gab es dazu die entsprechenden musikalischen Passagen. Im Anschluss spielte die Stadtharmonie das ganze Werk am Stück und zeigte eindrücklich auf, wie man nur mit Musik und ohne Worte die Zuhörer in eine Geschichte mitnehmen kann. Im Dreivierteltakt schwebten die Kinder gedanklich durch den Ballsaal oder reisten mit der Kutsche im Pferdegalopp durchs Märchenland.

Den Kindern hat es gefallen. «Die haben so schön gespielt», sagte der fünfjährige Juri bewundernd. «Die Musik hat mir gefallen, für das Märchen bin ich schon etwas zu gross», sagte der zehnjährige Adrian. Der 8-jährigen Lena hat alles gefallen: «Ich will auch einmal Trompete spielen können», sagte sie.

Gelegenheit die einzelnen Instrumente kennen zu lernen, gab es nach dem Konzert. Die Kinder standen Schlange, um auf dem Schlagzeug zu trommeln oder einen Ton aus Cornet, Waldhorn und Posaune hervorzubringen. Wer wollte, konnte sich für eine Probelektion in der Musikschule anmelden. «Mit diesem Nachmittag bezwecken wir auch, den Kindern und ihren Eltern die Blasmusikkultur näher zu bringen», sagt Stefan Looser, Präsident der Stadtharmonie. Damit der Musikverein den Kindern lange im Gedächtnis bleibt, durften zudem alle noch ihr eigenes Musik-T-Shirt kreieren.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.