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Im Osten von Kreuzlingen wird es eng

Die nächsten drei Jahre brauchen Autofahrer in Kreuzlingen wegen Baustellen viel Geduld.
Martina Eggenberger Lenz
Die Seetalstrasse wird zwischen dem Seepark- und dem Ziil-Kreisel saniert und für die Busspur verbreitert. (Bild: Andrea Stalder)

Die Seetalstrasse wird zwischen dem Seepark- und dem Ziil-Kreisel saniert und für die Busspur verbreitert. (Bild: Andrea Stalder)

Zuerst die Seetalstrasse, dann die Romanshornerstrasse: In der Stadt Kreuzlingen stehen umfassende Bauarbeiten auf den zwei wichtigen Verkehrsachsen an. Los geht es am Montag nach den Ferien. Wenn alles nach Zeitplan läuft, sind die beiden Strassen dann 2023 fertig saniert.

Dass als erstes die Seetalstrasse in Angriff genommen wird, war nicht unbedingt so geplant. «Aber das Projekt war jetzt halt schneller parat», begründet Stadtrat Ernst Zülle. Der für die Verbreiterung notwendige Landabtausch mit der Ifolor ging zügig über die Bühne. An der Romanshornerstrasse seien mehr Parteien involviert und die Landgeschäfte noch nicht ganz abgeschlossen.

Verwirklichung von lange geplanten Änderungen

Auf der Seetalstrasse sollen die Busspur für die ÖV-Bevorzugung endlich umgesetzt und die lange versprochenen Lärmschutzwände erstellt werden, begründet Zülle. Als Nebeneffekt sei man dann für das geplante neue Abfall-Annahmezentrum RAZ bereit. Als erstes werden zwischen Ziil- und Seeparkkreisel die Werkleitungen erneuert.

Parallel gibt es die Fundamente für die Lärmschutzwände. Wenn diese Arbeiten Ende Jahr fertig sind, kann mit dem eigentlichen Strassenbau begonnen werden. Dieser wird gemäss Projektleiter Jürg Schär vom kantonalen Tiefbauamt bis Ende Sommer 2020 dauern. Während fast der gesamten Bauzeit gilt stadteinwärts eine Einbahnregelung. Der Verkehr stadtauswärts wird über die Romanshornerstrasse umgeleitet.

Einbahnregelung während der Bauzeit

Die vom Volk 2018 genehmigte Sanierung der Romanshornerstrasse kann dann frühestens im Herbst 2020 beginnen. Möglicherweise warte man mit dem Baustart dann noch bis Anfang 2021 erklärt Patrick Haltner, der für den Kanton dieses Projekt betreut. Für die Romanshornerstrasse rechnet er mit einer Bauzeit von zwei Jahren. Dabei werde man so viel wie möglich ebenfalls mit einem Einbahnsystem arbeiten. Gewisse Abschnitte der Bauzeit seien auch im Gegenverkehr möglich.

Ernst Zülle Stadtrat Bau. (Bild: PD)

Ernst Zülle Stadtrat Bau. (Bild: PD)

«In den Rushhour- Zeiten wird es sicher mehr Stau geben. Das können wir leider nicht ändern.»

Stadtrat Ernst Zülle sagt, zur Bauauflage der Umgestaltung der Romanshornerstrasse habe es Einsprachen gegeben. «Es zeichnen sich aber Lösungen ab.» Das Ziel sei, die beiden Grossprojekte ohne zeitliche Verzögerung realisieren zu können. Dabei sei klar, dass immer eine Hauptverkehrslinie offenbleiben müsse.

Zülle macht keinen Hehl daraus, dass es «in Rush-Hour-Zeiten zu Stau kommen wird.» Er bittet die Verkehrsteilnehmer, sich allenfalls Alternativen zu überlegen, beispielsweise aufs Velo umzusteigen, den ÖV zu nutzen oder Fahrten zur Arbeit zu koordinieren. «Wir versuchen aber natürlich, die Situation für alle möglichst verträglich zu gestalten.»

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