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Im Oberland dürfen die Bauern ihre Obstanlagen wieder bewässern

Der Engpass in der Wasserversorgung von Langrickenbach, Altnau und Güttingen hat sich leicht entspannt. Dennoch muss die Bevölkerung weiterhin Wasser sparen.
Nicole D'Orazio
Blick in eine Apfelplantage in Güttingen. Obstbauern dürfen ihre Pflanzen unter Auflagen wieder bewässern. (Bild: Reto Martin)

Blick in eine Apfelplantage in Güttingen. Obstbauern dürfen ihre Pflanzen unter Auflagen wieder bewässern. (Bild: Reto Martin)

Die am 1. August erlassenen Massnahmen der Gruppenwasserversorgung Thurgauer Oberland haben den Wasserverbrauch reduzieren können. Seit einigen Tagen würden die Zahlen zeigen, dass man sich wieder im Bereich des zur Verfügung stehenden Kontingents bewegt und dass die Reservoirs über Nacht gefüllt werden können. Das teilt Fabienne Schnyder, Präsidentin der Gruppenwasserversorgung Thurgauer Oberland, mit. «Der sparsame Umgang der Einwohnerinnen und Einwohner mit dem Trinkwasser ab Netz ist klar erkennbar. Dafür danken die Verantwortlichen des Wasserzweckverbandes beziehungsweise der Gemeinden Altnau, Güttingen und Langrickenbach.»

Zeitfenster für die Bauern

Nach wie vor stünden die Gemeinden in engem Kontakt und tauschen sich regelmässig aus. «Mit den Landwirten, welche Obstbau betreiben, konnte im Rahmen definierter Mengen die Bewässerung ihrer Kulturen während bestimmten Zeitfenstern wieder bewilligt werden», schreibt Schnyder. Die Wasserentnahmestellen beim Kieshafen Güttingen und beim Hafen Altnau stünden ebenfalls weiterhin zur Verfügung.

Die Massnahmen bleiben bestehen

Aufgrund der fehlenden Niederschläge müssen die Massnahmen jedoch weiterhin aufrechterhalten bleiben. «Auf die Bewässerung von Rasen und Blumengärten, das Füllen von Pools, die Reinigung von Fahrzeugen, grösseren Gegenständen oder Anlagen ist immer noch zu verzichten.» Gegen das sparsame Giessen von angebautem Gemüse im Privatgarten spreche nichts, ebenso werden die Gräber der Friedhöfe in den Gemeinden gepflegt. «Weiterhin bitten wir die Einwohnerinnen und Einwohner um einen sparsamen Umgang mit dem Trinkwasser aus dem Leitungsnetz», heisst es.

In Münsterlingen bestehen keine Probleme

In der Wasserversorgung Münsterlingen bestehen zurzeit keine unmittelbaren technischen Probleme wie in einigen anderen Gemeinden. Daher habe der Münsterlinger Gemeinderat vorerst auf offizielle Wasserentnahmebeschränkungen verzichtet, wie es in einer Mitteilung heisst. Es gelten aber die übergeordneten Weisungen von kantonalen Stellen, wie das Wasserentnahmeverbot aus öffentlichen Gewässern. Trotzdem ist es angezeigt, auch in Münsterlingen sparsam und zurückhaltend mit dem Trinkwasser umzugehen. Die Nutzung für sekundäre Zwecke wie Tränken von Grasflächen, Zierpflanzen sowie das Waschen von Fahrzeugen solle vermieden werden. Auch in Münsterlingen stosse der Wasserbezug des Wasserzweckverbands Kreuzlingen an einigen Tagen an die Grenzen des Tageskontingents oder überschreite es in Einzelfällen sogar.

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