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Im Kreuzlinger Schwingkeller lernt man mehr als nur den Gegner aufs Kreuz zu legen

Die Schwinger laden nach dem Eidgenössischen in Zug zum Schnuppertag für den Nachwuchs.
Urs Brüschweiler
Eidgenosse Beni Notz beim Nachwuchstraining im Schwingkeller in Emmishofen. (Bild: Reto Martin)

Eidgenosse Beni Notz beim Nachwuchstraining im Schwingkeller in Emmishofen. (Bild: Reto Martin)

Beni Notz macht die Arbeit mit den Jungschwingern Spass. Der Güttinger Spitzenathlet ist auch der Nachwuchstrainer des Schwingverbands Bodensee und Rhein. «Das Ziel ist, dass die Jungen irgendwann mich auf den Rücken legen», sagt der 35-Jährige und lacht.

Etwas mehr Kinder und Jugendliche dürften es nach ihm noch sein, die mittwochs, 18.30 Uhr, in die Hosen steigen und trainieren. Im Schwingkeller neben der Turnhalle Bernegg in Emmishofen sind die Bedingungen perfekt für die aktuell 15 Jungschwinger. Aber dennoch: «Kreuzlingen ist ein schwieriges Umfeld für unseren Sport», sagt Notz.

Schwinger müssen nicht zwingend vom Land stammen

Die meisten der künftigen Gigers, Sempachs und Forrers stammen nicht aus der Stadt selbst, sondern aus der Region. Mit dieser Tradition, dass Schwinger vom Land stammen, würden sie eigentlich gerne aufräumen, sagt Benjamin Gaccioli, Vorstandsmitglied im Verband. «Es wäre schön, wenn wir auch ein paar Mitglieder aus der Stadt hätten.»

Das Eidgenössische am kommenden Wochenende in Zug bringt den Nationalsport wieder in aller Munde. «Es ist die Zeit, wenn alle nur noch vom Schwingen reden», sagt Notz. Diesen Schwung will der Verband ausnutzen. Er lädt deshalb eine Woche später zum Schnuppertraining und hofft auf möglichst grossen Zulauf. «Es ist nie zu spät anzufangen», sagt Gaccioli. Sechs oder sieben Jahre sind die Jüngsten.

Die Jungen lernen von einem der Besten

Spass macht ihnen der Zweikampfsport zweifellos, auch wenn ihnen die Zwilchhosen fast bis zu den Knöcheln hinab reichen. Sie lernen mehr als nur den Gegner aufs Kreuz zu legen. Kondition kommt dazu und nicht zuletzt auch Sportsgeist. Wie selbstverständlich begrüssen die Buben Gäste im Schwingkeller artig per Händedruck.

«Bei uns können die Jungen von einem Eidgenossen lernen», sagt Gaccioli. Er meint natürlich Beni Notz. Der erhofft sich von seiner fünften Teilnahme an einem Eidgenössischen den zweiten Kranzgewinn nach 2010 in Frauenfeld. «Wenn alles zusammenpasst, kann es klappen.» Notz trainiert dazu vier bis fünf Mal pro Woche. Die zehn aktiven Athleten und unzählige Passivmitglieder des Verbands werden in Zug als Fanclub mit dabei sein.

Hinweis

Am Samstag, 31. August, 10 bis 12 Uhr, findet im Schwingkeller im Schulhaus Bernegg in Kreuzlingen ein Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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