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Im Katzenhotel in Friltschen gehört Kuscheln zum Job der Tierpflegerinnen

Im Katzenferienheim «Catsholidays» in Friltschen ist Hochsaison. Die beiden Leiterinnen erfüllen den Vierbeinern fast jeden Wunsch.
Janine Bollhalder
Natascha Gathen Wiesli und Silvia Knöpfel führen die Katzenpension Catsholidays in Friltschen. (Bild: Reto Martin)

Natascha Gathen Wiesli und Silvia Knöpfel führen die Katzenpension Catsholidays in Friltschen. (Bild: Reto Martin)

Endlich haben Sie das Diplom: Natascha Gathen und Silvia Knöpfel dürfen sich jetzt offiziell Tierpflegerinnen nennen. Die beiden Frauen haben vor rund zwei Jahren das Katzenferienheim Catsholidays in Friltschen übernommen. Gründerin Yvonne Christen ist nach Spanien ausgewandert.

Die Berufsauszeichnung war Voraussetzung, um das Katzenhotel weiterführen zu können. Aber die beiden Frauen halten schon ihr Leben lang Katzen, Hunde und auch Pferde.

Das Katzenhotel gibt es seit 23 Jahren

Natascha Gathen und ihre Familie wohnt in der Wohnung über dem Katzenhotel. Für sie ist das ideal: «Im Winter habe ich freie Sicht auf den Reitplatz und die Pferdeweiden.» Nur wenige Meter vom Katzenhotel entfernt züchtet Gathen Springpferde.

«Yvonne Christen hat das Katzenhotel vor 23 Jahren gegründet. Wir haben das Anwesen nur gegen das Versprechen kaufen können, dass wir den Betrieb wie gehabt weiterführen.» Diesen Gefallen erfüllen Gathen und Knöpfel Christen sehr gern.

Zwei Katzen der Rasse Maine-Coon im «Catsholidays». (Bild: Reto Martin)

Zwei Katzen der Rasse Maine-Coon im «Catsholidays». (Bild: Reto Martin)

Die Sommerferien bedeuten Hochsaison im Katzenhotel: Die beiden Frauen haben alle Hände voll zu tun.

«Die Katzen bleiben durchschnittlich eine bis zwei Wochen»

erklärt Silvia Knöpfel. Das ist genügend Zeit, um eine Verbindung zu den Tieren aufzubauen. Sie deutet auf einen grauen Kater, der auf seinem Katzenbaum sitzt und missmutig faucht. «Wir kennen die Eigenheiten der Tiere. Manche sind Stammkunden.»

Catsholidays bietet Einzelhaltung an. «Zusammengehörige Katzen können sich natürlich aber auch ein Gehege teilen», sagt Natascha Gathen. Die 43 Zimmer im Katzenhotel sind geräumig, mit Kratzbaum, Körbchen, Futternäpfen und Toilette ausgestattet.

«Wenn die Katzen fressen und auf die Toilette gehen, dann geht es ihnen gut»

sagt Gathen. Die ehemalige Krankenschwester deutet auf eine dunkelgraue Katze mit stechend grünen Augen: «Er hat Epilepsie. Täglich verabreiche ich ihm Tabletten», sagt sie. «Wie im Krankenhaus», fügt sie an und lacht.

Berührungsängste sind fehl am Platz

Nebst der medizinischen Betreuung, sendet sie den Besitzern gerne per WhatsApp Bilder ihrer Samtpfoten. Besonders wenn diese lustige Dinge anstellen. «Oft sind die Kunden erleichtert, wenn sie sehen, wie gut es ihren Katzen fernab von Zuhause geht», sagt sie.

«Es gibt aber auch Katzen, die erst einmal zwei Tage durchschlafen, wenn sie hierherkommen. Die brauchen manchmal Ferien von Zuhause.»

«Zur Betreuung der Katzen gehört auch das tägliche Streicheln und Spielen», sagt Silvia Knöpfel und öffnet die Tür zum nächsten Gehege. Was angesichts der zwei getigerten Babykatzen nach einem Traumjob für jeden Tierliebhaber klingt, könne auch harte Arbeit sein. Aber: «Bisher hat uns noch keine Katze angegriffen», sagt Knöpfel und lacht. Sie zeigt ihre Arme zur Bestätigung: beide bisher kratzerfrei.

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