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1000 Besucher feiern Mutter Erde am Pachamama Festival

Das Bewusstsein für Mutter Erde und all Ihre Lebewesen stärken – darin übten sich die Besucher des Pachamama Festivals während den vergangenen fünf Tagen im abgeschiedenen Tal der Klingenmühle.
Flavio Di Nicola
Viele Besucher, unter ihnen viele Kinder, strömen aufs Gelände des Pachamama Festival in Märstetten. (Bild: Andrea Stalder)

Viele Besucher, unter ihnen viele Kinder, strömen aufs Gelände des Pachamama Festival in Märstetten. (Bild: Andrea Stalder)

Bunte Farben, lachende Gesichter sowie Kinder, die herumtollen und das Festivalareal erkunden – das sind die ersten Eindrücke, die sich dem Betrachter bieten, wenn er auf dem Gelände des Pachamama Festivals ankommt. In Mitten einer grünen Landschaft, zwischen Bäumen und dem Chemenbach, fanden sich vergangenes Wochenende am Fusse des Schloss Altenklingen rund 1000 Besucher mit ihren Kindern zum fünften Mal ein, um den Sinn für die schöne Seite des Lebens zu stärken und gemeinsam glückliche Momente zu verbringen.

Die farbenfrohen Zelte und Marktstände, die allerlei anpreisen, erinnern ein bisschen an einen Mittelaltermarkt. Wenn man sich bei den Organisatoren und den Besuchern umhört, merkt man aber schnell, dass dies zu kurz gegriffen wäre. Nicole Schmid, eine der drei Hauptverantwortlichen sagt zu ihrer Vision für das Festival: «Ich will einen Raum kreieren, in dem jede und jeder ganz sich selbst sein kann.» Jeder Besucher konnte selbst entscheiden, ob er sich einen inspirierenden Ort suchen oder an einem der vielen Konzerte, Tänze und Rituale auf dem Gelände teilnehmen mochte.

(Bild: Andrea Stalder)
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37 Bilder

Die Bilder zum Pachamama Festival in Märstetten

Es scheinen nicht die typischen Stadtneurotiker zu sein, die sich während fünf Tagen kurz von ihrem Arbeitsalltag erholen wollten. Vielmehr haben sich Personen eingefunden, die in ihrem Alltag bereits erfolgreich darin sind, ein zufriedenes Leben zu führen. «Ich schätze es sehr, dass ich hier Gleichgesinnte treffen kann, mit denen ich über den Sinn des Lebens debattieren kann. Genauso gut kann ich aber auch über ganz alltägliche Dinge sprechen», beschreibt eine Mutter mit Kind auf dem Arm ihre Motivation für ihre Teilnahme.

Heilen mit der Kraft der Worte und der Natur

Genauso scheint es auch einer anderen Besucherin zu gehen, die während eines Workshops zum Thema «Sexual Healing» zur Frage, wie sie sich gerade fühlt, frei heraus antwortet: «Menstruationsschmerzen». Die Anwesenden, die auf Teppichen knien, schmunzeln. Roger Spiess, der den Workshop leitet geht jedoch einfühlsam auf den Kommentar ein und schafft es innert Kürze, die Interessierten dazu zu bewegen, über intime Gefühle zu sprechen.

«Ich kann mich hier total entspannen – einfach herunterfahren und fühle jeweils ein unglaubliches Glück, wenn ich hier ankomme», sagt ein anderer Festivalbesucher, der bereits zum zweiten Mal am Pachamama teilnimmt. «Ich kann dieses Gefühl über das Festival hinaus mit nach Hause tragen.»

Daniel Hunziker, Hauptverantwortlicher des Events, ist mit dem Anlass zufrieden. Sein grosser Wunsch ist es, «dass wieder mehr Leute die Welt mit Kinderaugen sehen. Dafür bieten wir hier einen Platz – und jeder Besucher darf sein, wie er ist und ist gleichzeitig Teil unserer Gemeinschaft.» Begleitet von Musikformationen aus der ganzen Welt tanzen die Besucher abends zu unterschiedlichen Rhythmen. Die Verbundenheit mit Pachamama – Mutter Natur – ist auch hier förmlich zu spüren. So lassen sich die Besucher von den Klängen weit in die von Feuerschalen erhellte Nacht hinein tragen.

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