Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Idee einer S-Bahn Kreuzlingen-Konstanz wird weiterverfolgt

Eine Machbarkeitsstudie zeigt, dass eine Agglo-S-Bahn zwischen Kreuzlingen und Konstanz den öffentlichen Verkehr stärken würde. Eine Stadtbahn, ein Tram oder gar eine Seilbahn über die Grenze wären dagegen nicht praktikabel.
Vom Bahnhof Kreuzlingen könnten bald S-Bahn-Züge in Richtung Konstanz abfahren. (Bild: Reto Martin)

Vom Bahnhof Kreuzlingen könnten bald S-Bahn-Züge in Richtung Konstanz abfahren. (Bild: Reto Martin)

Eine Projektgruppe hat vor zweieinhalb Jahren eine Machbarkeitsstudie zu einer Agglo-S-Bahn Kreuzlingen-Konstanz in Auftrag gegeben. Die Studie zeigt, dass eine S-Bahn den Öffentlichen Verkehr im Raum Kreuzlingen-Konstanz markant stärken würde, daher wird die Idee weiterverfolgt. Dies teilt die Abteilung Öffentlicher Verkehr des Kantons Thurgau am Dienstag mit.

Die Machbarkeitsstudie wurde im Zusammenhang mit dem Agglomerationsprogramm Kreuzlingen-Konstanz zweite Generation in Auftrag gegeben. Daran beteiligt waren nebst dem Kanton Thurgau auch Vertreterinnen und Vertreter der beiden Städte Kreuzlingen und Konstanz sowie Vertreter der SBB und der Deutschen Bahn. Das Ziel war es, zu untersuchen, wie der Öffentliche Verkehr in der Agglomeration Kreuzlingen-Konstanz verbessert werden kann und welches Verkehrssystem sich dazu am besten eignen würde.

Tram oder Stadtbahn wären teuer, Seilbahn ist nicht machbar

Nebst dem Ausbau der S-Bahn wurden auch Varianten mit einer Stadtbahn oder einem Tram sowie einer Seilbahn untersucht. Sowohl eine Stadtbahn als auch ein Tram brächten zwar einen höheren Nutzen, würden aber auch zu massiv höheren Investitionskosten und damit zu einem deutlich schlechteren Kosten-Nutzen-Verhältnis führen. Eine grenzüberschreitende Seilbahn, auf Korridoren der Bahnlinien oder möglicher Tram-/Stadtbahnlinien, wäre aus übergeordneten Gründen – zum Beispiel aus denkmalschutzrechtlichen Gründen – nicht machbar.

Die Studie zeigt nun, dass der Ausbau des S-Bahn-Systems die beste Variante wäre, deshalb wird diese in einem weiteren Modul vertieft. In diesem Modul sollen nun detaillierte Fahrplanvarianten und Kostenschätzungen ausgearbeitet werden. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.