«Ich wünsche mir mehr Sommeri», sagt Regierungsrätin Cornelia Komposch

Als eine der kleinsten Gemeinden im Kanton Thurgau hatte Sommeri einen der höchsten Besuche. Festrednerin war Regierungsrätin Cornelia Komposch.

Manuel Nagel
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Regierungsrätin Cornelia Komposch hält die Festrede zum Bundesfeiertag in Sommeri. (Bild: Helio Hickl)

Regierungsrätin Cornelia Komposch hält die Festrede zum Bundesfeiertag in Sommeri. (Bild: Helio Hickl)

Als «sogenannt heruntergekommene Bündnerin» stellte sich Sommeris Rednerin der Festgemeinde vor. Regierungsrätin Cornelia Komposch erzählte den Anwesenden, es habe sie vor 30 Jahren berufshalber in den Thurgau verschlagen, «und ihre Gemeinde ist mir sofort wegen des schönen Kirchturms aufgefallen».

Doch Sommeri habe nicht nur das bunte Dach der Kirche zu bieten. Bald habe sie von den verschiedenen Institutionen im Dorf gehört: von der Bildungsstätte, der Theaterwerkstätte und von der legendären Genossenschaftsbeiz mit dem lauschigen Garten. Der «Leue Sommeri», sein Konzept, seine Geschichte, seine Kulinarik hätten sie von Beginn weg fasziniert, sagte Komposch. Sie stelle den «Löwen» an den Anfang ihrer Rede, «als Illustration für ein pragmatisches, offenes und beständiges Miteinander, das einen in der Regel weiterbringt und einen Mehrwert – im Falle von Sommeri für die ganze Bevölkerung – schafft», sagte die Regierungsrätin.

Dies sei eines der Merkmale, die den Thurgau als Ganzes ausmachten: einerseits boden­ständig, bescheiden, treu und andererseits innovativ, mutig und zukunftsgerichtet. Ganz unbescheiden wünsche sie sich dar­um zum heutigen Geburtstag unseres Landes mehr Sommeri oder weiter gefasst, mehr Thurgau: in der Schweiz, in der EU und der Welt. «Genauer gesagt wünsche ich der Jubilarin Schweiz die thurgauische Art des Umgangs miteinander.»