«Ich mache Musik seit ich denken kann»: Die Egnacherin Belinda del Porto steht am Wochenende zweimal als Sängerin im Finale

Die Egnacher Sängerin Belinda del Porto hat ein Wochenende mit Auftritten von grosser Bedeutung vor sich. Am Samstag steht die 22-jährige im Finale vom BandXost und am Sonntag ist sie für den Kleinen Prix Walo 2019 in der Kategorie Gesang nominiert.

Eva Wenaweser
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Die Sängerin Belinda del Porto spielt Gitarre und Klavier. (Bild: PD)

Die Sängerin Belinda del Porto spielt Gitarre und Klavier. (Bild: PD)

Wie kam es zu der Nominierung beim Kleinen Prix Walo?

Ich habe mich mit Gesangsvideos beworben und kam dann in die Vorentscheidung. Dort habe ich zwei eigene Songs performt und wurde dann für das Finale am Sonntag nominiert. Eigentlich habe ich mich beworben, um eine weitere Erfahrung zu sammeln. Dass ich so weit komme, damit hätte ich nicht gerechnet und ich empfinde es als grosse Ehre.

Wie sehen Sie Ihre Chancen zu gewinnen?

Das ist schwer zu sagen (lacht). Ich freue mich bereits riesig, dass ich es ins Finale geschafft habe. Mir ist vor allem wichtig, dass ich mein Bestes geben und die Jury von dem, was ich mache, überzeugen kann. Wenn es ein schöner Abend wird und ich so eine weitere Erfahrung mitnehmen kann, habe ich bereits viel gewonnen.

Wie sind Sie zur Musik gekommen?

Eigentlich mache ich Musik seit ich denken kann. Die Musik war einfach immer da, und über die Jahre hinweg habe ich dann viel ausprobiert. Zuerst habe ich Lieder gecovert und habe dann irgendwann auch angefangen meine eigenen Songs zu schreiben. Aber ich bin immer beim Deutsch Pop geblieben.

Warum?

Weil es meine Muttersprache ist (lacht). Ich kann mich in dieser Sprache viel besser und tiefgründiger ausdrücken wie ich es in einer anderen Sprache je könnte.

Neben der Sprache hat sich auch nicht geändert, dass Sie sich selbst musikalisch mit der Gitarre oder dem Klavier begleiten: Auf welches Instrument setzen Sie beim Kleinen Prix Walo?

Am Sonntag werde ich mich mit dem Klavier begleiten. Bei meinen Solo-Auftritten wechsle ich zwischen den beiden Instrumenten ab. Wenn ich mit der Band auftrete, spiele ich eigentlich immer mit der Gitarre mit.

Was für berufliche beziehungsweise musikalische Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesetzt?

Mein Traum wäre es, irgendwann ausschliesslich Musik zu machen und davon leben zu können. Daran werde ich auch weiterhin arbeiten. Besonders jetzt am Anfang erhoffe ich mir von solchen Nominationen viel für die weitere Karriere. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrung und die Chance mich beweisen zu können.

Was für Türen gehen für Sie durch die Finalteilnahme beim BandXost dieses Wochenende auf?

Der Preis für den ersten Platz ist eine kleine Festivaltour mit zehn Auftritten im Jahr 2020 und zudem die Chance, im Wert von 9000 Franken die eigenen Songs in einem Studio aufzunehmen. Wie gesagt, für mich ist in beiden Fällen bereits das Dabeisein alles. Aber natürlich wäre es toll, wenn ich gewinnen würde und so meine Chancen auf eine Musikkarriere steigern kann. 

Hinweis: Kleiner Prix Walo 2019, Sonntag 1. Dezember, 14 Uhr, Arena Wydehof 5242 Birr AG, Reservation unter wydehof@wydehof.ch und 056 464 65 65, www.prixwalo.ch BandXost, Samstag 30. November, 20 Uhr, Grabenhalle St. Gallen, www.bandxost.ch