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«Ich hatte viele gute Begegnungen», sagt Werner Minder, der scheidende Gemeindepräsident von Hohentannen

Gemeindepräsident Werner Minder leitete seine zweite und zugleich letzte Gemeindeversammlung in Hohentannen. Diese hat alle Anträge der Behörde einstimmig genehmigt.
Hannelore Bruderer
In der nächsten Legislatur sind sie nicht mehr in der Gemeindebehörde: Gemeinderat Manfred Negraszus und Gemeindepräsident Werner Minder. (Bild: Hannelore Bruderer)

In der nächsten Legislatur sind sie nicht mehr in der Gemeindebehörde: Gemeinderat Manfred Negraszus und Gemeindepräsident Werner Minder. (Bild: Hannelore Bruderer)

Die 77 anwesenden Stimmbürger von Hohentannen sagten am Mittwochabend einstimmig Ja zur Gemeinderechnung 2018 und zur Gewinnverteilung. Fragen zur Rechnung, die erstmals nach dem Modell HRM2 erstellt und entsprechend vertieft erläutert worden war, wurden keine gestellt. Bei einem Gesamtaufwand von 2154474 Franken und einem Gesamtertrag von 2257591 Franken liegt ein Gewinn von 103117 Franken vor. Dieser wird dem Eigenkapital zugewiesen. Ebenfalls einstimmig gutgeheissen wurde die Rechnung des Einwohnerfonds, die mit einem Gewinn von 4443 Franken schliesst.

Von den veranschlagten 1,7 Millionen Franken für Investitionen wurden im letzten Jahr netto 622709 Franken ausgegeben. Aufgrund einer Einsprache verspätete sich der Baubeginn beim ARA-Anschluss Halden an den Abwasserverband Region Bischofszell. Ein Grossteil dieser Investition wird deshalb im laufenden Jahr verbucht werden.

Unter Verschluss bis zur Wahl in Bischofszell

Als Nächstes erfolgte die geheim durchgeführte Abstimmung betreffend Auflösung des Abwasserzweckverbands der Region Halden. Dieser wird hinfällig, da die Abwasserentsorgung der an der ARA Halden angeschlossenen Gebäude neu geregelt worden ist. Die ARA Halden wird zum Pumpwerk umgewandelt, das Abwasser wird über eine neue Leitung an die ARA Bischofszell angeschlossen. Die Abstimmungsresultate aus Hohentannen werden bis zur Abstimmung in der Stadt Bischofszell am 19. Mai unter Verschluss gehalten und dann zum dortigen Resultat addiert.

Start in neue Legislatur

Der weitere Verlauf der Gemeindeversammlung stand im Zeichen von Verabschiedungen und Begrüssung. Begrüsst wurde der frisch gewählte Gemeindepräsident Lukas Hoffmann. Nach den turbulent verlaufenen Wahlen hoffe er, das Gemeindeschiff wieder in ruhigere Gewässer zu lenken, sagte er.

Unter viel Applaus des Publikums verabschiedete Gemeindepräsident Werner Minder zwei Mitglieder der Wählerkommission. Jürg Röthlisberger und Fritz Huber haben nach acht Jahren Tätigkeit ihren Rücktritt gegeben. Mit der Nachfolgesuche wird der Gemeinderat in den nächsten Wochen beginnen.

Zwei Neue im Wahlbüro

Für die Legislatur 2019 bis 2023 wählten die Stimmbürger die Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (RPK) und des Wahlbüros neu. Alle sechs RPK-Mitglieder wurden in globo bestätigt. Nach 20 respektive 16 Jahren traten Kurt Beck und Bruno Lanz aus dem Wahlbüro zurück. Ihnen folgen Daniel Zurbrügg aus Heldswil und Philipp Stark aus Hohentannen. Deren Wahl bestätigten die Stimmbürger zusammen mit der Wiederwahl der bisherigen sechs Mitglieder des Wahlbüros mit einem kräftigen Applaus. (hab)

Bei den Ersatzwahlen im Jahr 2012 stiess Manfred Negraszus zur Gemeindebehörde. Er übernahm das Ressort Entsorgung, Umwelt und Zivilschutz. Negraszus tritt auf Ende der Legislatur zurück. «Während seiner siebenjährigen Amtszeit als Gemeinderat nahm Manfred an 125 Sitzungen und der Bearbeitung von 1388 Geschäften teil», sagte Werner Minder. Besonders hob er Negraszus Leistungen im Zusammenhang mit dem Gemeinde-Power-Projekt und dem 2000-Watt-Projekt hervor.

Blumen und Geschenk zum Abschied

Die Verabschiedung von Gemeindepräsident Werner Minder, der gestern seinen letzten Arbeitstag hatte, übernahm Vize-Gemeindepräsident Roger Boxler. Er würdigte Minders Einsatz zum Wohl der Gemeinde in seiner einjährigen Amtszeit und verwies auf dessen glanzvolle Wahlresultate.

Minder wurde im Februar für die nächste Legislatur wiedergewählt, schlug seine Wahl jedoch aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit aus. In seinem Amtsjahr sei es in- und ausserhalb der Gemeinde zu vielen interessanten Begegnungen gekommen, sagte Minder. Nebst den Gemeindeversammlungen, dem Herbstmarkt oder dem kürzlich stattgefundenen Jubiläumsanlass der Firma Schenk zählte er viele weitere Anlässe auf, die er in guter Erinnerung behalten werde.

Nun sei es für ihn Zeit, loszulassen und sich neu auszurichten, sagte er. Nebst Blumen und einem Geschenk vom Gemeinderat erhielt der scheidende Gemeindepräsident zum Abschied von den Anwesenden einen herzlichen Applaus.

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