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«Ich glaube, dass die Arboner Altstadt in Zukunft aufgewertet wird»

Stadtpräsident Andreas Balg nimmt nach der klaren Absage der Stimmbevölkerung an das Projekt Lebensraum Altstadt Stellung. Die Finanzlage der Stadt habe den Aussschlag gegeben, sagt Balg. Trotzdem hofft er weiter auf eine Aufwertung.
David Grob
Andreas Balg im Frühling 2018. (Bild: Donato Caspari)

Andreas Balg im Frühling 2018. (Bild: Donato Caspari)

Andreas Balg, das Projekt Lebensraum Altstadt ist am Sonntag deutlich mit 300 Stimmen Unterschied gescheitert. Warum?

Nach meiner Einschätzung war die Finanzlage der Stadt ausschlaggebend für den Entscheid. Zwar zeigt der Rechnungsverlauf 2018 und auch das prognostizierte Budget für 2019, dass sich unsere finanzielle Lage entspannt. Aber offensichtlich fehlten der Glaube und das Vertrauen der Bevölkerung in den Stadtrat.

Wäre das Projekt angenommen worden, wenn die gestrige Pressekonferenz zum positiven Budget 2019 vor der Abstimmung erfolgt wäre?

Ich denke nicht, dass dies das Ergebnis stark verändert hätte, denn der positive Rechnungsverlauf für 2018 wurde bereits im Vorfeld mehrfach kommuniziert.

Welche weiteren Gründe haben zum Scheitern geführt?

Es ist möglich, dass die Unterstützung für das Projekt in den Aussengemeinden wie Frasnacht oder Stachen fehlte, da sich die Bürger dieser Stadtteile zu wenig betroffen fühlten. Auch mögen Einzelaspekte wie die gewählte Verkehrsführung Stimmbürger zur Ablehnung bewogen haben. Weiter gibt es bei jeder Abstimmung Nein-Sager, die neuen Projekten skeptisch gegenüberstehen. Sicher führte eine Vielzahl von Gründen in der Summe zu diesem klaren Resultat. Der Hauptgrund liegt meines Erachtens aber in der Finanzlage.

Wie geht der Stadtrat nun weiter vor?

Wir werden unsere Strategie in der Stadtratssitzung vom kommenden Dienstag besprechen. Ein Thema wird sicher sein, ob Einzelmassnahmen wie etwa die Verkehrsführung in Angriff genommen werden sollen, oder ob man das weitere Vorgehen als Ganzes dem neuen Stadtrat überlassen soll. Ich tendiere dazu, die Verkehrsführung in Angriff zu nehmen.

Wird es in naher Zukunft zu einer Aufwertung der Altstadt kommen?

Es stellt sich die Frage, was denn die Alternative wäre. Es gab auch aus dem Lager der Gegner keine substanzielle Kritik. Darum denke ich, dass die Altstadt in Zukunft aufgewertet wird. Dies muss nur schon deshalb geschehen, da ein Teil der Infrastruktur umgehend saniert werden muss. Im Stadtrat müssen wir uns nun fragen, ob wir vorweg Einzeletappen in Angriff nehmen. Der Bund spricht seine Gelder jedenfalls nur für ein Gesamtprojekt, welche seine Anforderungen erfüllt. Fraglich ist allerdings, ob dies bis zur Frist von 2027 erreicht werden kann.

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