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Hugelshofen quakt: Froschkonzert mit Gitarren

Ein abwechslungsreiches Line-up lockte viele Festivalbesucher nach Hugelshofen an den Schlatterweiher.
Judith Schuck
Ausgelassene Stimmung am «Rock the Frog». (Bild: Judith Schuck)

Ausgelassene Stimmung am «Rock the Frog». (Bild: Judith Schuck)

Ob das «Rock the Frog» heuer zum 17. oder gar 18. Mal stattfand, wissen die Organisatoren selbst nicht so genau. Aber es war ein gelungenes Wochenende in Hugelshofen, mit vielen beglückten Besuchern.

Bereits am Freitag kamen so viele Camper auf den idyllisch gelegenen Platz am Fusse des Ottenbergs, wie nie zuvor. Der Fantasie beim Bau der Out-Door-­Unterkünfte, die sie für drei Tage zwischen Gemüsefeldern aufstellten, waren keine Grenzen gesetzt: Pferdeanhänger mit eingebauten Stockbetten oder Pritschenwagen, auf die mit Können und Routine aus Balken und Plane eine Dach gezimmert wurde.

Das Festival soll gratis bleiben

Vereinspräsident Tobias Fuhrer und «Musikchef» Basil Koller sind begeistert, dass so viele Menschen zu ihrem Umsonst-Open-Air an den Schlatterweiher kamen. Die «junge Generation» hat das Festival vor neun Jahren übernommen. Auch wenn es immer wieder kleine Veränderungen gibt, wollen sie das «Rock the Frog» in seinem ursprünglichen Kern erhalten: Ein familiäres Festival, das keinen Eintritt kostet und allen Leuten, unabhängig von Alter und Finanzlage, Zugang zu Kultur ermöglicht.

Koller, der seit vielen Jahren für das Line-up zuständig ist, verfolgt mit seiner Künstlerwahl das Konzept, «über den gesamten Tag durch die Musik eine Dynamik rüberzubringen». Publikumsmagnet am Samstagabend war Reverend Beat-Man, die Blues-Trash-Legende aus Bern. Hier tobte die Menge im Festivalzelt.

Besonders stark vertreten waren dieses Jahr Westschweizer Bands wie Leopardo oder Dirty Sound Magnet aus Fribourg. Von weiter angereist kamen die Isaac Rother & The Phantoms aus Kalifornien sowie die Londoner Band Dead Coast.

Dank an den Grundstückbesitzer

Trotz des imposanten Line-ups, wollen die «Frösche» auch weiterhin ohne Sponsoren auskommen. «Sämtliche Ausgaben inklusive Künstlergagen werden über die Einnahmen von Getränken, Essen und Parkplatzgebühren eingeholt», meint Fuhrer.

Dies alles wäre allerdings nicht möglich ohne die Unterstützung der Gemeinde Kemmental sowie der Menschen aus den umliegenden Dörfern, die voll hinter dem kleinen, feinen Festival stünden. Ein grosser Dank gebühre auch Kurt Nater, der sein Grundstück seit Jahren für das Festival zur Verfügung stellt.

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