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Hortplätze für bis zu 350 Kreuzlinger Schüler

Der städtische Beitrag an die Schule mit Tagesstruktur soll verdoppelt werden. Nächste Woche befindet der Kreuzlinger Gemeinderat über den jährlichen Anteil von 900'000 Franken.
Nicole D'Orazio
Impressionen aus dem Hort Bernegg in Kreuzlingen. (Bild: PD)

Impressionen aus dem Hort Bernegg in Kreuzlingen. (Bild: PD)

Die Schule mit Tagesstruktur ist ein Erfolg. In Kreuzlingen möchten mehr Eltern ihre Kinder in einem Hort betreuen lassen, als dass Plätze vorhanden sind. Das soll sich ändern. Die Stadt Kreuzlingen will deswegen ihren jährlich wiederkehrenden Beitrag von 450'000 auf 900'000 Franken verdoppeln. Die Anzahl Hortplätze soll von aktuell 137 schrittweise auf rund 220 bis in fünf Jahren erhöht werden. Diese sollen von gut 350 Kindern genutzt werden. Das entspricht dann laut Hochrechnungen rund einem Viertel aller Primarschüler. Ein Platz ist in vier Betreuungsmodule, die einzeln belegt werden können, eingeteilt. Der Gemeinderat befindet über die Vorlage an seiner Sitzung nächsten Donnerstag.

Das Konzept wird optimiert und die Platzzahl erhöht

«Die Schule mit Tagesstruktur ist ein grosser Erfolg. Dieser hat uns eingeholt», sagt Dorena Raggenbass, Stadträtin Departement Gesellschaft, an der Medieninformation am Donnerstag. «Das Konzept findet so grossen Anklang, dass leider nicht genug Plätze vorhanden sind.» Mit so einem grossen Erfolg hatte man nicht gerechnet, als die Schule mit Tagesstruktur unter Federführung der Primarschulgemeinde eingeführt wurde. «Wir konnten jedoch auch viele Erfahrungen sammeln.» Die Betriebskommission habe die ersten drei Jahre ausgewertet und das Konzept optimiert, sagt Raggenbass.

«Das pädagogische Konzept hat sich bewährt. Dafür ist aber gut ausgebildetes Personal nötig.» Die Verdoppelung des städtischen Beitrages ist unter anderem auf den erhöhten Personalaufwand zurückzuführen. Eine Gruppe hat für maximal zwölf Kinder Platz. «Denn die Betreuer sollen genügend Zeit für sie haben», sagt die Stadträtin. An den vier Standorten wird es künftig mehr Gruppen geben, also ist mehr Personal nötig. Ein Ausbau ist auch bei den Räumen notwendig. So müssen in den kommenden Jahren in den Horten Tannegg und Bernegg bauliche Massnahmen durchgeführt werden.

Der Hort Tannegg. Die Kinder haben den Gartenzaun verschönert. (Bild: Nicole D'Orazio)

Der Hort Tannegg. Die Kinder haben den Gartenzaun verschönert. (Bild: Nicole D'Orazio)

Neue Tarifstufen für Eltern mit höherem Einkommen

«Angepasst wird auch das Tarifsystem», sagt Raggenbass. «Es werden zwei neue Preisstufen für Eltern mit Einkommen ab 90'000 Franken eingeführt.» So könne man die niedrigste Stufe mit Einkommen bis zu 40'000 Franken auf dem gleichen Preisniveau halten. «Das Angebot befindet sich in einem kostengünstigen Rahmen. Das ermöglicht auch eine soziale Durchmischung, die wichtig ist.» Die Kosten werden auf die Stadt, die Primarschule und die Eltern verteilt, «wobei die Eltern den Löwenanteil übernehmen.»

Die Verteilung der Plätze erfolgt jedes Jahr neu. «Alleinerziehende Mütter werden bevorteilt wie auch Geschwister», sagt Raggenbass. Die Entwicklung der Plätze werde man alle vier bis fünf Jahre untersuchen. Die Volksabstimmung ist auf den 10. Februar 2019 angesetzt.

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