Hoher Ja-Anteil an der Urne im Kemmental

Drei Strassensanierungen, die Altlasten bei der Schiessanlage und die Rechnungen waren Themen der Abstimmung vom Sonntag.

Martina Eggenberger Lenz
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Christina Pagnoncini, seit diesem Jahr Gemeindepräsidentin von Kemmental.

Christina Pagnoncini, seit diesem Jahr Gemeindepräsidentin von Kemmental.

Bild: Reto Martin (Siegershausen, 3. Januar 2020)

Die Kemmentaler Stimmbürger wurden am Sonntag an die Urne gebeten, um über die Jahresrechnungen 2019 von Gemeinde und Schule sowie über diverse Kreditvorlagen abzustimmen. Die Rechnung der Gemeinde kann mit einer hohen Zustimmung (289 Ja zu 11 Nein) ad acta gelegt werden. Der Ertragsüberschuss von knapp 230000 Franken wird wie vorgeschlagen dem Eigenkapital zugeführt. Die Stimmbeteiligung betrug rund 18 Prozent.

Auch die drei Vorlagen zu Strassensanierungen wurden deutlich angenommen. Der Nein-Anteil lag bei jeweils etwas mehr als 15 Prozent. Die höchste Ablehnung gab es zur Altlastensanierung der ehemaligen Schiessanlage Siegershausen, die 380000 Franken kostet. Doch auch dieser Kredit kam mit 218 Ja zu 88 Nein immer noch deutlich durch. Die Rechnung der Schule wurde mit 270 Ja zu 18 Nein ebenfalls klar angenommen. Sie schliessst mit einem Ertragsüberschuss von 618000 Franken. 250000 Franken werden dem Fonds für Baufolgekosten zugewiesen. Der Rest fliesst ins Eigenkapital.

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