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Lengwil: Hoher Besuch auf der Baustelle des Ekkharthofs

Das Bauprojekt «Schule & Infrastruktur» auf dem Ekkharthof bei Lengwil macht grosse Fortschritte. Neben den Neubauten stehen auch Sanierungen auf dem Plan. Zwei Regierungsräte schauten sich gestern alles an.
Kurt Peter
Regierungsrätin Monika Knill und Regierungsrat Jakob Stark lassen sich von Architekt Lukas Imhof über den Stand der Baustelle auf dem Ekkharthof informieren. Hier stehen sie im neuen Gastronomiegebäude. (Bild: Donato Caspari)

Regierungsrätin Monika Knill und Regierungsrat Jakob Stark lassen sich von Architekt Lukas Imhof über den Stand der Baustelle auf dem Ekkharthof informieren. Hier stehen sie im neuen Gastronomiegebäude. (Bild: Donato Caspari)

Es scheint eine einzige grosse Baustelle zu sein: Auf dem Ekkharthof, einem Sonderschul- und Wohnheim für Menschen mit einer Beeinträchtigung, wird derzeit das Programm «Schule & Infrastruktur» umgesetzt. Anlässlich eines Einrichtungsbesuchs konnten sich gestern Delegationen aus dem kantonalen Departement Finanzen und Soziales, Erziehung und Kultur sowie dem Hochbauamt und dem Sozialamt mit den Regierungsräten Jakob Stark und Monika Knill einen Überblick verschaffen.

Mit den verschiedenen Baumassnahmen wolle der Ekkharthof seiner neuen Philosophie nachleben, wie Architekt Lukas Imhof auf dem Rundgang erklärte: «Es wird ein offenes Haus. Es soll den Bewohnern die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen.»

Neues Gastrogebäude ist das Herzstück der Anlage

Als «Herzstück der Anlage» bezeichnete Imhof das neue Gas­tro-nomiegebäude. Praktisch das ganze Hochparterre stehe für den Esssaal zur Verfügung und biete Platz für maximal 200 Gäste. Zudem stehe eine überdachte Terrasse zur Verfügung. «Rundumsicht gewähren die grossen Fenster, damit ist der Blick über die Landschaft, den See aber auch in den Innenhof gewährleistet.» Bei Bedarf könne der Saal auch vermietet werden. Im Parterre wird die neue Grossküche realisiert, sie wird den gesamten Komplex mit Essen versorgen.

Die gewünschte Öffnung des Ekkharthofs werde durch einen neuen Haupteingang, der am Ekkharthofplatz liege, erreicht. «Dieser zentrale Platz dient der Begegnung und den Veranstaltungen wie den Märkten», sagte der Architekt. Es entstehe damit eine Art von Willkommensgeste, egal ob man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen Auto anreist. Der neue Haupteingang führe durch das bestehende Hügelhaus mit Empfang, Laden und einer kleinen Cafeteria.

An das Schulhaus kommt ein Anbau, der sich architektonisch an die bestehende Anlage integriere. Ein Minimum an Eingriffen erreiche ein Optimum an Verbesserungen für den Schulbetrieb, meinte Lukas Imhof.

Turnhalle kann auch von Vereinen genutzt werden

Ergänzt werde das Schulgebäude durch eine neue Turnhalle, «eigentlich ein Mehrzweckraum mit rudimentärer Infrastruktur auch für die Vereine des Dorfes». Das Schulhaus erhalte einen separaten Zugang zur Rütelistrasse, der von den Schulbussen befahrbar sei. Unter dem neuen Ekkharthofplatz wird eine Einstellhalle für die eigenen Fahrzeuge erstellt. Vom Hügelhaus her sei damit ein witterungsgeschützter Ein- und Ausstieg für Personentransporte gewährleistet, erklärt der Architekt. Zudem biete die Halle Platz für den Technischen Dienst.

«Wir liegen im Terminprogramm», sagte Lukas Imhof. Das bedeutet, dass das neue Gastronomiegebäude in wenigen Wochen seinen Betrieb aufnehmen könne. «Wichtig, weil die bestehende Küche und der Speisesaal den heutigen Anforderungen längst nicht mehr gewachsen sind.»

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