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Hohentannen geht mit einem Steuerfuss von 60 Prozent ins neue Jahr

Die finanziellen Aussichten könnten besser sein. Dennoch war eine Steuerfusserhöhung an der Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Hohentannen noch kein Thema.
Christof Lampart
Gemeindepräsident Werner Minder leitet in Hohentannen erstmals die Gemeindeversammlung. (Bild: Christof Lampart)

Gemeindepräsident Werner Minder leitet in Hohentannen erstmals die Gemeindeversammlung. (Bild: Christof Lampart)

Gemeindepräsident Werner Minder stellte am Montagabend in der Hirscheschür vor 50 Stimmberechtigten klar, dass in den letzten Jahren die alternativen Energien in Hohentannen erfolgreich und nachhaltig gefördert worden seien. Zugleich habe sich aber einiges an nötigen Infrastrukturmassnahmen in den Bereichen Strassen, Wasserleitungen und Stromnetz angestaut.

Diese dringenden Investitionen könne man 2019 dank eines Eigenkapitals von über 883'000 Franken noch gut abfedern, doch danach müssten die Hohentanner ihr Portemonnaie wieder weiter öffnen, wolle man nicht, dass die Infrastruktur leidet. Und dies sei ein Punkt, den die Gemeinde beeinflussen könne.

Wenn man die Infrastruktur nicht erhalte, dann kämen auf die Gemeinde viel stärker und schneller Folgekosten zu, als es ihr lieb sein könne, warnte Minder. Sachen wie den Umbau der Messstation Heldswil müsse man sogar sofort an die Hand nehmen, erklärte Minder.

Budget ohne Gegenstimmen genehmigt

Nichts zu reden gab das Budget 2019. Es geht bei einem unveränderten Steuerfuss von 60 Prozent, einem Aufwand von 2,194 Mio. Franken und einem Ertrag von 2,099 Mio. Franken von einem Verlust von 94'700 Franken aus.

Die Zustimmung erfolgte einhellig. Minder betonte jedoch, dass «wir spätestens im Jahr 2020 nicht mehr um eine Steuerfusserhöhung herumkommen werden». Dies deshalb, weil die Investitionsrechnung 2019 Netto-Investitionen von 1,937 Mio. Franken vorsieht.

Dabei stehen die Projekte der Abwasserbeseitigung und des Wasserwerks im Fokus, kostet doch alleine der Anschluss der ARA Halden an den Abwasserverband Region Bischofzell eine Million Franken. Angesichts der Notwendigkeit erwuchs den Krediten für die Projekte «Erneuerung Druckerhöhungsanlage» (270'000 Franken) und «Überarbeitung des Generellen Entwässerungsplans» (254'000 Franken) keinerlei Opposition. Diese Geschäfte wurden ebenso einstimmig gutgeheissen wie die Einbürgerung der deutschen Staatsbürgerin Lioba Siebert.

Ein Dauerbrenner namens "Hirschen"

Zu reden gab das seit geraumer Zeit leer stehende Restaurant Hirschen in Hohentannen. Gemeinderat Philipp Stark erklärte, dass man zwar einen Interessenten «an der Hand» habe, doch könne er – nach den bisher gemachten Erfahrungen – unmöglich sagen, wie konkret das Ganze jetzt sei.

Gefragt, ob die Gemeinde es sich vorstellen könnte, den «Hirschen» zu verkaufen, erklärten sowohl Minder als auch Stark, dass dies nicht im Sinne des Dorfes wäre.

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