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Hier geht es um mehr als Fussball

Das Grümpelturnier des FC Münsterlingen ist Kult. Das wohl beliebteste Grümpi der Ostschweiz hat seinem guten Ruf mit viel frischem Wind in der Eventgestaltung alle Ehre gemacht.
Hana Mauder Wick
Start zu einer Runde Mario-Kart, einer neuen Attraktion am Grümpi. (Bild: Hana Mauder Wick)

Start zu einer Runde Mario-Kart, einer neuen Attraktion am Grümpi. (Bild: Hana Mauder Wick)

Mal ehrlich: Es dreht sich nicht alles nur um Fussball. «Diese Zeiten sind vorbei. Man kann heute kein 0815-Grümpi auf die Beine stellen und hoffen, dass viele Leute kommen», sagt Marcel Krause, OK-Chef des Grümpis Münsterlingen. Ein Blick über das Hafenfeld gibt ihm recht. «Wir sind als Familie hier», erklärt etwa Grossmutter Marianne Kistler aus Bottighofen. «Die einen spielen Fussball, die anderen geniessen das Kinderparadies.» Der Tummelplatz für die Kleinsten ist nur ein Element aus dem Konzept-Katalog des neu formierten OK. Das sorgt für frischen Wind: «Wir möchten ein breites Publikum ansprechen», erklärt OK-Mitglied Silas Meister und zeigt den Besuchern gern aktuelle Highlights wie den Mobiliar-Hindernisparcours oder den Mario-Kart. Am Tag spielen, nachts feiern: «Am Freitag hatten wir mit der Münchner Zwietracht das Festzelt voll», sagt er.

Aber ja, der Sport kommt nicht zu kurz. An drei Tagen spielen hier verschiedene Mannschaften in sieben Turnieren mit. Ein Klassiker ist dabei die Spasstrophy: Da rollt die Feuerwehr den Schlauch über den Platz, schlüpfen Vereine ins Tenü oder verkleiden sich Sportler als Höhlenmenschen. Für Tage wie diesen nehmen manche auch einen weiteren Weg gern in Kauf. «Wir sind in der Kategorie Nicht-Fussballer hier», sagt Matthias Schmidt aus Konstanz. Er und seine Teamkollegen finden die Stimmung schlicht einzigartig: «Wir kicken hier mal drauflos. So was gibt es sonst nirgends», lautet die Konstanzer Kurzfassung.

Adrenalin-Kick beim Mario-Kart

Nur wenige Schritte entfernt macht OK-Mitglied Daniel Winteler mit seinen Kollegen die Bahn frei für den Mario-Kart. Hier geht es darum, ferngesteuerte Mini-Automobile mit Schwung und um die Kurven flitzen zu lassen. Eine Hommage an alle Couchpotatoes. Dafür hat man einiges an Fronarbeit investiert. Die kleinen Flitzer der Marke Eigenbau sorgen im Rennmodus für einen zünftigen Adrenalin-Kick – nicht nur beim jungen Publikum. Apropos jüngeres Publikum: Hier kommt das Portfield-Festival zum Zug: Am Samstagabend, wenn kein Mensch mehr im Tor steht, dann öffnet es seine Tore zum Festzelt mit Bar, Lounge und Sitzgelegenheiten direkt am See.

Raiffeisenbank will jungen Mitgliedern etwas bieten

Die Raiffeisenbank Regio Altnau und der FC Münsterlingen arbeiten dafür Hand in Hand. «Wir nutzen die Chance, um einen super Anlass für unsere jungen Mitglieder auf die Beine zu stellen», erklärt Raiffeisen-Kundenberater und Portfield-Organisator Robert Vögeli. Die Bankmitglieder profitieren von einem Gratis-Ticket und weiteren Extras. «Aber der Event steht allen offen», betont Marcel Krause.

Gesagt, getan: An die 600 Gäste kommen ans Pop- und House-Festival und machen mit grossen Namen wie «Baba Shrimps» die Nacht zum Tag. Da braucht es Stehvermögen: «Wir müssen trotz der Festlaune am Sonntag früh raus», sagt der OK-Chef. 500 Kinder in 34 Mannschaften treten dann gegeneinander an. Das macht uns sehr stolz.»

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