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HC Thurgau verliert gegen Kloten in der Verlängerung

Im Auftaktspiel ackert und rackert der HC Thurgau tapfer, wird aber für Aussetzer mit dem 2:3 bestraft. Der entscheidende Gegentreffer fällt nach 24 Sekunden in der Overtime.
Matthias Hafen
Melvin Merola (vorne, gegen Robin Figren) und seine Teamkollegen waren im Auftaktspiel drauf und dran, dem favorisierten EHC Kloten ein Bein zu stellen.(Bild: Mario Gaccioli)

Melvin Merola (vorne, gegen Robin Figren) und seine Teamkollegen waren im Auftaktspiel drauf und dran, dem favorisierten EHC Kloten ein Bein zu stellen.(Bild: Mario Gaccioli)

Fabio Hollenstein war auf bestem Weg, ein Held des ersten Spiels zu werden. Die Leihgabe des NLA-Partnerteams Rapperswil-Jona sorgte im letzten Drittel für neuen Punch im Thurgauer Angriffsspiel. In der 54. Minute belohnte er sich und seine Teamkollegen mit dem lang ersehnten Ausgleich zum 2:2. Er hatte eine Strafe gegen Klotens Adrian Brunner ausgenutzt.

Hollenstein und Brunner standen in der 59. Minuten wieder im Mittelpunkt – diesmal zu Ungunsten des HCT. Auf dem Rückweg von der Strafbank zur Spielerbank räumte Hollenstein auf der Höhe des Mittelkreises Brunner mit einem Check gegen den Kopf aus dem Weg. Eine Aktion, die zu diesem Zeitpunkt des Spiels, beim Skore von 2:2, als Dummheit taxiert werden muss. Hollenstein hatte seinen möglichen Heldenstatus schon vorher leichtsinnig aufs Spiel gesetzt, als er wegen Spielverzögerung für zwei Minuten auf die Strafbank geschickt worden war.

Die Verlängerung dauert gerade einmal 24 Sekunden

Immerhin rettete sich der HC Thurgau in dieser turbulenten Schlussphase in die Verlängerung und sicherte sich so einen Punkt gegen den wohl stärksten Gegner der Swiss League. Doch weil auch Hollensteins zweite Strafe in die Verlängerung hineinlief, konnten die Gäste aus dem Zürcher Unterland am Ende mit zwei Punkten nach Hause fahren. Der Kanadier Eric Faille hatten den Puck nur 24 Sekunden nach Wiederanspiel im Netz hinter Goalie Janick Schwendener versenkt.

Für den HCT-Schlussmann war dieser Gegentreffer besonders bitter, hatte er doch mit grossartigen Paraden seine Mannschaft den ganzen Abend im Spiel gehalten. Sowieso überzeugte der HC Thurgau im ersten Spiel vor allem in defensiver Hinsicht. Mit aufsässigem Pressing und einer kompakten Spielweise hielten die Mannen von Trainer Stephan Mair den favorisierten Gegner die längste Zeit auf Distanz. Und weil Joel Moser in der 14. Minute gar zum 1:0 getroffen hatte, konnte das Gros der 1664 Zuschauer lange Zeit von einem Auftaktsieg träumen.

Kloten wendet das Spiel innert 67 Sekunden

Wenige Minuten nach Spielmitte allerdings, war die HCT-Verteidigung zweimal überfordert. Innert 67 Sekunden drehte Kloten das Skore dank Treffern des Kanadiers Faille und Jeffrey Füglister. Beide schlossen mehr oder weniger unbedrängt aus dem Slot ab.

Mit wenigen Aussetzern brachte sich der HC Thurgau am ersten Spielabend des Winters um den Lohn, der gut und gerne drei Punkte hätte sein können. Der bleibende Eindruck ist dennoch positiv. Wenn gegen andere Clubs auch die Offensive wieder mehr Raum bekommt, dann könnte es auch schon bald mit dem ersten Sieg in der soeben angelaufenen Swiss-League-Saison klappen.

Auf nach Sierre

Als erster Gegner gastiert der HC Thurgau am Samstag um 18 Uhr beim Aufsteiger HC Sierre. Die Ostschweizer sind damit Teil der feierlichen Rückkehr Sierres in die Swiss League – sechs Jahre nach dem konkursbedingten Fall der Unterwalliser in die 3. Liga. Nicht nur besteht die NLB dank Sierres Ambitionen wieder aus zwölf Teams. Der Traditionsverein ist auch eine Bereicherung für die Liga, die zuletzt nur dank Farmteams gewachsen ist. Mit dem HC Sierre aber kehrt ein Name aufs nationale Eis zurück, der für Stimmung und Emotionen steht. Unvergessen sind die Aufstiegsspiele der vergangenen Saison, als Sierre in der heimischen Grabenhalle vor 4000 Zuschauern gegen Martigny spielte. (mat)

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