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HC Thurgau verliert Auftaktspiel 2:4

Zum Saisonstart der Swiss League bestätigt der HC Thurgau die Eindrücke aus der Vorbereitung: Im Heimspiel gegen Winterthur machen die anfangs überlegenen Ostschweizer viel zu wenig Tore, geben so eine 2:1-Führung aus der Hand und stehen am Ende als Verlierer da.
Matthias Hafen
Je länger das Spiel dauerte, desto mehr kamen die Thurgauer (grün) gegen die Winterthurer unter Druck. (Bild: Mario Gaccioli)

Je länger das Spiel dauerte, desto mehr kamen die Thurgauer (grün) gegen die Winterthurer unter Druck. (Bild: Mario Gaccioli)

Im Eishockey kann man nicht mauern wie im Fussball. Im Eishockey kassiert man in drei Dritteln Tore, ohne dass man sich besonders blöd anstellt. Aus diesem Grund ist nebst einer soliden Verteidigung auch die offensive Durchschlagskraft von Bedeutung. Doch genau an dieser mangelte es dem HC Thurgau im ersten Saisonspiel gegen den EHC Winterthur.

Die Thurgauer waren im ersten Drittel hoch überlegen, hätten mit mehreren Toren in Führung gehen können. Michael Loosli nach zwei Minuten, Adam Rundqvist nach fünf Minuten und Gianluca Zanzi nach knapp zehn Minuten hatten die grössten von zahlreichen Möglichkeiten. Doch keiner von ihnen wollte den HCT-Anhängern unter den 1372 Zuschauern die Zuversicht geben, Thurgau habe schon einen neuen Goalgetter gefunden.

Winterthur viel effizienter

So überraschte es irgendwie nicht, dass in der zwölften Minute die Gäste aus Winterthur in Führung gingen. Anthony Staiger nutzte ein Durcheinander in der Thurgauer Hintermannschaft zum 1:0 für die Equipe von Trainer Michel Zeiter. Immerhin funktionierte beim HCT das Powerplay auf Anhieb. Und so drehte das Heimteam die Partie dank Überzahl-Treffern von Michael Loosli (16.) und Cody Wydo (32.) bis zum Ende des zweiten Drittels. Doch zum Sieg reichte es trotz hundertprozentiger Powerplay-Ausbeute nach zwei Dritteln nicht.

«Wir müssen lernen, besser mit einer Führung umzugehen», sagte Neuzuzug Melvin Merola nach der Partie. Er hatte in der 34. Minute mit einem Pfostenschuss das 3:1 haarscharf verpasst. Was passiert, wenn man zu fahrlässig mit seinen Chancen umgeht, zeigte das Schlussdrittel. In diesem gab der EHC Winterthur dem HC Thurgau eine Lehrstunde in Sachen Effizienz. Ein Powerplay-Tor des US-Amerikaners Tanner Sorenson kurz nach Anpfiff des Schlussdrittels verlieh den Hoffnungen der Zürcher Auftrieb. Und als das zu Beginn noch ansehnliche Spiel des HCT in den letzten Minuten gänzlich in der Strafenflut unterging, war es Winterthurs Kanadier Anthony Nigro, der mit dem 3:2 in doppelter Überzahl (57.) sowie dem 4:2 in den Schlusssekunden ins verwaiste Tor dem HC Thurgau im ersten Spiel die erste Saisonniederlage zufügte.

Thurgau – Winterthur 2:4 (1:1, 1:0, 0:3)

Güttingersreuti, Weinfelden – 1372 Zuschauer – SR Lemelin (CAN)/Gäumann, Kehrli/Schlegel.
Tore: 12. Staiger (Bozon, Molina) 0:1. 16. Michael Loosli (Ryan, El Assaoui/Ausschluss Alihodzic) 1:1. 32. Wydo (Vogel, Michael Loosli/Ausschluss Staiger) 2:1. 42. Sorenson (Ausschluss El Assaoui) 2:2. 57. Nigro (Küng/Ausschlüsse Seiler, Rundqvist) 2:3. 60. (59:24) Nigro (Staiger/Ausschluss Blaser!) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: 9-mal 2 Minuten gegen Thurgau, 6-mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Blaser) gegen Winterthur.
Thurgau: Schwendener; Collenberg, El Assaoui; Parati, Seiler; Steinauer, Hänggi; Gurtner; Michael Loosli, Ryan, Wydo; Frei, Vogel, Merola; Arnold, Rundqvist, Hollenstein; Bahar, Brändli, Zanzi; Janik Loosli.
Winterthur: Guggisberg; Kobach, Blaser; Küng, Molina; Pozzorini, Roos; Schmutz, Guerra; Wieser, Keller, Sorenson; Bozon, Nigro, Staiger; Schmidli, Alihodzic, Ranov; Scherz, Allevi, Martikainen.
Bemerkungen: Thurgau ohne Moser, Wildhaber (beide verletzt), Moosmann (Rheintal/1. Liga), Engeler (Bülach/MySports-League), Bertsche (Frauenfeld/1. Liga), Rattaggi und Kellenberger (beide überzählig). Winterthur ohne Homberger (verletzt), Jonski (überzählig), Busovsky, Forrer, Mettler, Sigg und Schneider (alle abwesend). – 34. Pfostenschuss Merola.

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