HC Thurgau schrammt knapp an Spielverschiebung vorbei

Positive Coronatests bei den GCK Lions und Winterthur führen zu Spielplanänderungen in der Swiss League. Vor wenigen Tagen hatte der HC Thurgau selber noch gebannt die Testergebnisse seiner Spieler erwartet.

Matthias Hafen
Drucken
Teilen
«Jetzt müssen wir jeden Tag mit einer Coronameldung rechnen, die auch uns betreffen kann», sagt Stephan Mair, Headcoach des HC Thurgau.

«Jetzt müssen wir jeden Tag mit einer Coronameldung rechnen, die auch uns betreffen kann», sagt Stephan Mair, Headcoach des HC Thurgau.

Mario Gaccioli

Die zweite Coronawelle hat auch die zweithöchste Schweizer Liga erfasst. Einen Tag nach den GCK Lions vermeldete am Dienstag der EHC Winterthur positive Testergebnisse bei seinen Spielern. Beide Teams wurden unverzüglich in eine Kollektiv-Quarantäne geschickt. Stephan Mair, Trainer des Ligakonkurrenten HC Thurgau, sagt: «Jetzt musst du jeden Tag mit einer solchen Meldung rechnen.»

Der HC Thurgau kam bislang mit einem blauen Auge davon. Die Ostschweizer sind nicht von Spielverschiebungen betroffen, die wegen der GCK Lions und Winterthur nötig wurden. Die Doppelrunde gegen die Lions trägt der HCT just dann aus, wenn die Zürcher wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Gut möglich also, dass die Thurgauer in den Partien am Freitag, 30.Oktober, in Küsnacht und am Sonntag, 1. November, in Weinfelden einen kleinen Trainingsvorteil haben werden. Das nächste Spiel gegen Winterthur steht am 15.November im Spielplan.

2:5-Niederlage im Tessin hatte ein Vorspiel

Coronatests haben auch Thurgaus Auftritt bei den Ticino Rockets am vergangenen Samstag (2:5) beeinträchtigt. Weil mehrere HCT-Spieler vor dem Spiel erkrankt waren, liess sich die ganze Mannschaft auf Corona testen. Dazu wurde prophylaktisch das Training am Tag vor dem Spiel ausgesetzt. Von den Coaches und Spielern des HC Thurgau wurde jedoch niemand positiv getestet.